Szene


Oliver Baglieri: Als die Gruftis Buttons trugen - Erinnerungen eines Buttonverkäufers 
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Oliver Baglieri: Als die Gruftis Buttons trugen - Erinnerungen eines Buttonverkäufers

Oliver Baglieri - Der Mann mit der Buttonwand

Wer von uns kennt sie nicht, diese kleinen, runden, gern gesehenen Knöpfe?
Oh ja, ich denke jeder kennt sie, jeder liebt sie und ja, auch jeder will sie!
Buttons heißt das Zauberwort.
Dieses Buch ist genau DAS Richtige für den täglichen Buttongebrauch.
Woher kommen sie? Wer verkaufte sie? Und was für eine Geschichte steckt genau hinter meinem Lieblingsbutton?
Fragen, die die Welt bewegen. Und ja - die Antworten sind nur ein paar Bücherseiten von uns entfernt.
Jeder ambitionierte Buttonkäufer kann sich wohl noch genau erinnern, wenn es in den Gängen nur noch schallte: "Der Buttonmann ist wieder da!" Und Oliver Baglieri war ein Buttonmann. Einer jener, der es vermochte jedem Freund dieser kleinen runden Scheiben mit der Kupferklammer auf der Rückseite glückliche Momente zu bescheren.
Dies sind seine Geschichten über die Erlebnisse aus dieser sammelwütigen Zeit. Und mehr noch - der Einblick in eine vollkommen neue Dimension der Geisteswissenschaften: der Philosophie der Buttons.


Klaus Märkert: Hab Sonne 
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Klaus Märkert: Hab Sonne
Die autobiografische Geschichte eines DJs
Buch im A5-Format mit 230 Seiten


"Barfuss stand sie hinterm DJ-Pult und fragte nach City.
Ich sah, dass ihre Füße schon ganz dreckig getanzt waren und sagte: "City geht klar."
Am Fenster dauerte länger als sieben Minuten.
"Ahau lei lei lei lei..." schleimte ein Chor aus Vertreterstimmen im Refrain. Geigen verneigten sich artig, und es war ein Geklatsche im Hintergrund und so was wie Kastagnettengeklapper. Ein Hauch von diesem Neckermann Urlaubsflair lag in der Luft, und ich ging dann erst mal pissen."

HAB SONNE ist die (autobiografische) Geschichte eines DJs und einer verrückten Zeit, den Achtzigern.
Eine Welt voller Punks, New Wavern, Gothics, aber auch den
Indie-Intelektuellen, den Prolls und den Hippies.
Eine coole, abgefahrene Sache bis zu jener Freitagnacht im
Mai 1989…


Sven Augstein: Nachkriegsjugend 
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Sven Augstein: Nachkriegsjugend
Ein Roman über jugendliche Fehltritte, fehlende Altersweisheit und fast schon alltäglichen Begebenheiten!
Buch mit 338 Seiten im A5-Format


Trotz oder gerade wegen, Slime, AC/DC, Slayer und Toxoplasma und all den anderen, die als Poster die Wände von Ernesto Weilers Bude in seiner Jugend verschandelten, hat er eine Lehre gemacht, war beim Zivildienst und hat zehn Jahre seines Lebens in einem AJZ verbracht. Dieses AJZ mit aufgebaut, ungezählte Konzerte, Lesungen und Projekte organisiert, sich als Antifaschist mit Überzeugung zu erkennen gegeben und sich hier und da auch in der kommerziellen Politik betätigt. Und er ist sogar regelmäßig der Erwerbsarbeit nachgegangen.
Dieses Buch dreht sich vor allem um sein Leben. Ach Quatsch. Nicht nur sein Leben. Eigentlich geht es hier um das Leben vieler Menschen. Denn seine Geschichten sind weder alltäglich noch einmalig, weder einzig noch artig. Auch wenn vieles von dem euch berichtet wird, manchmal weit außerhalb des Vorstellbaren angesiedelt scheint, könnte sich doch alles wirklich so, oder so ähnlich, abgespielt haben. Wie sich dies alles gestaltete, erfährst du, lieber Leser, in diesem Roman. Was du davon glaubst, soll nur dir allein überlassen sein. Schließlich werden in diesem Buch nur Geschichten erzählt.

Sven Augstein


Augstein nimmt Dich ein klein wenig mit - in seine Welt. Dort gibt's stumpfe Faschisten, sinnlose Säufereien, menschliche Katastrophen und allerorten eine laufende Kettensäge, die jedes Mal, wenn der Protagonist am Abheben ist, die Flügel zerfleddert.

Volly Tanner


"Nachkriegsjugend" sind Geschichten aus der ostdeutschen Diaspora, einem Landstrich, den die Politik schon lange den dumpfbackigen Parolen des neofaschistischen Miefs überlassen hätte, wären da nicht ein paar aufrechte und aufrichtige Stimmen wie die von Sven Augstein. Die Geschichte von Ernie Weiler ist ein authentischer, brachialer Erlebnisbericht aus einer deutschen Gegenwart, die viele nicht wahrhaben wollen oder durch spröde - verzärtelnde Ostalgie - Poesie den Mechanismen des Buchmarktes übereignen. Während das Land bereits in Trümmern liegt, kämpft Ernie Weiler weiter gegen den alltäglichen rechten Terror und das Verschwinden des Verstandes, sucht nach Liebe in einer Welt, die oftmals nur in Rausch und Vergessen erträglich ist. Augstein beschreibt die bundesrepublikanische Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts ungekünstelt, in direkter, ironischer Sprache, leidenschaftlich und humorvoll. Ob das Literatur ist? Erzählern wie Sven Augstein wird das egal sein. Er schreibt um, seine Wut zu kanalisieren und um seine Würde als denkender Mensch. Um nicht weniger als das Überleben.

Kersten Flenter


Domenique Passehr: FÜNF 
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Domenique Passehr: FÜNF
Ein Roman mit 248 Seiten


Wenn du ein Problem hast, aber dir nur zwei Lösungen in den Sinn kommen - entweder du tötest einen anderen Menschen oder dich selbst - dann beginnst du zu begreifen, dass da mehr als das eigentliche Problem ist. Dann beginnst du zu hinterfragen, kratzt an der Oberfläche und findest unerklärliche Gegensätze: Du willst leben, aber du zerstörst dich. Du willst lieben, aber du kannst nicht einmal dir selbst vertrauen. Du suchst Freunde, aber du bist lieber allein. Du bist romantisch, aber du zertrittst jede Blume. Du liebst die Ordnung, aber du bist das personifizierte Chaos. Du rettest anderen das Leben, aber dich selbst schneidest du auf. Du suchst die Liebe, aber bist selbst so voller Hass. Du magst Farben, aber du siehst alles schwarz-weiß. Du bist voller Hass und Zerstörungswut, aber du fühlst dich unendlich leer.

Irgendwann findest du die Antwort und bist gefangen in einer Welt von Extremen wie rund eine Millionen Menschen in Deutschland. Vier Prozent von ihnen sterben an den Folgen ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die, die es schaffen, leben auf dem Vulkan, von dem sie nicht wissen, wann er wieder ausbricht. Und für alle, die es nicht geschafft haben, erzählt Rayenne schonungslos die Geschichte ihrer Jugend, um auszusprechen, was andere mit ins Grab nehmen und nahmen: In einer Zeit, in der nicht nur ihr Orientierung und Halt verloren gingen. Unter Menschen, die den Verlust menschlicher Werte mit Macht, Drogen und Sex kompensierten und auf den Verfall der Moral nach dem Fall der Mauer bauten. Von Orten, die nun brutal und ehrlich davon erzählen, was täglich unter dem Mantel des Schweigens versteckt wurde.


Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends 
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Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends
Taschenbuch mit 142 Seiten
Mit einem Vorwort von Oliver Baglieri sowie einem Nachwort von Dirk "Dirot" Rotzsch (lament)


Dopingen ist Fiktion, kann man sich beruhigen, die Geschichte nicht, denn Dopingen ist überall. Und die Geschichte dieser Stadt hat realen Hintergrund.
Dopingen hat diese Punk und Fixerszene, wie es sie in jeder Hunderttausendseelen-Metropole gibt. Man trifft sie auf Bahnhofs-Vorplätzen, in Parks oder bettelnd in den Passagen, bereit für den Stoff das letzte Hemd zu geben. Oder es zumindest auszuziehen, um an den nächsten Fix zu kommen. Sie sind die Ausgestoßenen, nein die Ausgekotzten der Gesellschaft.
Hier hat die Punkbewegung nichts Pseudoromantisches, hier hat die zum Pop verkommene Platitüde von "No Future" einen ganz realen Bezug. Es ist die Geschichte eines gruppendynamischen, körperlichen und moralischen Verfalls.
Das Verstörende an diesem Buch ist seine Authentizität. Denn alles hat sich so zugetragen.
Und Constance S. agierte nicht nur als analytische Beobachterin sondern war selbst Passagier auf diesem Höllentrip. Aber auch in dieser Welt gibt es so etwas wie Liebe. Und ein Abrisshaus verwandelt sich in ein Märchenland aus Müll. Doch der Zug fährt unaufhaltsam weiter. Zaudernde Aussteiger werden vom Fahrwerk zermahlen, Fatalisten bleiben eh sitzen. Nur Constance S. dokumentiert alles stoisch und mit einer Präzision, wie es nur scharf Sehende können. Oder auch nicht: denn Constance S. wird zusehend erblinden. Und doch schärfer sehen als alle anderen. Dieses Menetekel vor Augen, und nie mehr das Sonnenlicht sehen werdend, ist sie doch die Lichtgestalt und Vorbild. Nicht wegen, sondern durch ihr Handicap.
Eine Hommage an das Leben in mitten des Gestanks und der Pestilenz der urbanen Gesellschaft. Und auch ein Ausweg, fern aller bonbongefärbten medialen Lösungsansätze.
Lesenswert, fesselnd und ein Vorschlag als Lektüre für angehende Streetworker. Und nicht nur für die. Eine unkonventionelle Art , das Leben zu bejahen, wenn man die Quintessenz des Buches verstanden hat.

Dirk "Dirot" Rotzsch
(lament)

Pressestimme:

[...] ein Buch, dessen Sog man sich schwer entziehen kann. Erschütternd, ergreifend, nüchtern, ehrlich, abgeklärt, abstoßend und faszinierend schildert es ein Leben im Dreck, im Müll, umgeben von Verfall, Gewalt und Ablehnung.
"Märchenland im Müll" ist ein Buch, das man Sozialarbeitern und Drogenbeauftragten geben sollte, damit sie verstehen, worin für einige unserer Kids die Faszination im Rausch, in diesem Leben liegen kann. Ein Buch, das man aber auch unseren Kids geben sollte, anstatt sie einfach nur vor "Drogenmissbrauch" zu warnen, damit sie erkennen, wie abstoßend und grausam dieses Leben sein kann.
Es ist vor allem aber ein Buch, das einen nicht kalt lässt. Das den Leser bewegt, das ihn eintauchen, ja teilhaben lässt an dieser Welt, aus der sich Constanze S. gelöst hat, um im wahrsten Sinne des Wortes als "Überlebende" zu dokumentieren.
Voyeure und "Elendstouristen" werden an diesem Buch keinen Spaß haben, dazu bietet es zu wenig skandalös-Schillerndes. Allen anderen Lesern, Menschen mit offenen Augen und, vor allem Herzen, kann es aber sogar Kraft geben. Denn in der Hoffnung, dass selbst im Müll, im Verfall irgendwo Liebe sein kann, dass im Leben, so elend es erscheinen mag, immer auch ein Märchen versteckt sein kann und dass sich die Suche danach lohnt [...]
www.obliveon.de

"Mit einer ergreifenden Ehrlichkeit und ausdrucksstarken Sprache erzählt Constanze S. von ihrer Zeit des täglichen Ausbruches aus der gutbürgerlichen Welt in die sie Abend für Abend zurückkehrt. Sie skizziert hierbei auch ihre eindrucksvolle Flucht vor ihrem eigenen Schicksal - dem allmählichen Erblinden.
Sie saugt jedes einzelne Detail dieser Welt in sich auf und gibt es an dem Leser weiter, der sich nicht wehren kann, ein Teil dieser Welt zu werden.
Constanze S. findet Tag für Tag die Zuflucht in der Punker- und wachsenden Drogenszene ohne dabei jedoch ihr Lebensziel aus den Augen zu verlieren. Während die Freunde um sie herum sich durch Gewalt und Drogen selbst aufgeben, findet sie ihren Weg.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen. 5/5 Sternen"
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007

"Ein interessantes wie abschreckendes Buch über ein Thema, bei dem die meisten Menschen am liebsten sofort wegschauen."
DARK SPY, 2-2007

"Das Buch beeindruckt tief [...]. Absolut lesenswert!"

ORKUS, Ausgabe Juni 2007

"Diese Geschichten verschlagen mir den Atem. Wenn sie Fiktion wären, wären sie große Literatur, die sich keines Vergleiches zu schämen braucht. Als Schilderungen von Erlebnissen aber durchbrechen sie eine Schallmauer. Ich hoffe inständig, dass Constanze S. weiterschreibt."

Lesermeinung unter amazon.de


Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch 
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Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch
190 Seiten mit zahlreichen Fotos des gleichnamigen Festivals aus den vergangenen Jahren.


26 Autoren haben sich in diesem Buch zusammengefunden, um mit ihren Texten an der Schlagader der Zeit herum zu ritzen, nicht selten genug dabei auszurutschen und jene zu öffnen. Dabei scheuen sie sich nicht, im Angesicht der einmal geöffneten Wunde, in jene noch den Finger zu bohren. Schmerz soll ja befreiend sein. Es ist aber schön, wenn jener nachlässt. Und ohne Schmerzen wird es in diesem Buch, welches auch so manches befreiendes Lachen enthält, oder zum nachdenken anregt, nicht gehen.
Der Herausgeber hofft, mit den ausgewählten Texten, welche über 10 Jahre Undergroundliteratur aus diesem selten bunten Land vereint, für jeden Leser etwas Ansprechendes gefunden zu haben. Dabei wurde auf eine ausgewogene Mischung aus bereits gestandenen Literaten und ebenso vielen hoffnungsvollen Nachwuchskünstlern Wert gelegt. Aufmerksamkeit haben sie alle verdient.

Abo Alsleben
Bert X
Birgit Schulz
Bob
Claudia Feger
Dirk Bernemann
Dirot
Hardy Crueger
Hauke von Grimm
Herman Borgerding
Jan Off
Jerk Götterwind
Jörg Herbig
Kathrin Fritzenwanker
Kersten Flenter
Larry Warner
Marcus Mohr
Markus Wilmsmann
Michael Bammes
Michael Schweßinger
Robsie Richter
Silvio Colditz
Sven-André Dreyer
Sven Augstein
Urs Böke
Volly Tanner




Pfingstgeflüster 2008 - Impressionen und Gedanken aus Leipzig 
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Pfingstgeflüster 2008
86 Seiten, zahlreich bebildert

Die Ausgabe 2008 präsentiert Werke ausstellender Künstler (Grit Rümmler, Paul Gerrard, Kristin Gedeon, Michael Blechschmied, Sara Horwath und G. Rothular), Texte lesender Autoren (Christian von Aster, Hauke von Grimm, Claudia Feger, Michael Bammes, Mirko Steinkamp und Dirk Bernemann), Statements und Aufnahmen von Besuchern an ausgewählten Orten (wie beispielsweise in der morbiden Schönheit eines leerstehenden Fabrikgebäudes oder dem orientalisch anmutenden Ruhebereich des ehemaligen Leipziger Stadtbads), sowohl kritische als auch begeisternde Betrachtungen von Markus Förster (Co-Autor des beim WGT aufgeführten Theaterstücks "ZeitenWände"), Sonja Kraushofer (Persephone), Marion Altwegg (Metallspürhunde), Myk Jung (The Fair Sex, Autor von "Der Herr der Ohrringe"), einen Beitrag über die Moritzbastei und über das bis vor kurzem ungenutzte Leipziger Stadtbad mit seinem märchenhaften Flair, die WGT- und Szene-Erfahrungen aus "Sicht" einer blinden Besucherin (Jennifer Sonntag), die Schilderung einer amüsanten Begebenheit durch Peter Matzke - ehemaliger Pressesprecher des Treffens - aus dem Jahre 1998, einen Beitrag über den Charme verlassener Gebäude in Leipzig und einige fotografische Konzertimpressionen.


Pfingstgeflüster 2007 - Impressionen und Gedanken aus Leipzig 
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Pfingstgeflüster 2007 - Impressionen und Gedanken aus Leipzig
Das Magazin zum Wave-Gotik-Treffen 2007 in Leipzig. 82 Seiten im Großformat.


Die Review zum weltweit größten Treffen dieser Art mit jeder Menge Hintergrundinfos, Interviews und Wissenswertem.

Mit Beitägen von und zu Thomas Manegold, Thomas Sabottka, Fetisch:Mensch/Oswald Henke, Peter
Matzke. Dazu viele weitere Beiträge, u.a. über das Völkerschlachtdenkmal, das Gohliser Schlößchen, Mode und Kleidung von gestern bis heute, Fotoausstellungen zum WGT (u.a. zu Thomas Adorff) sowie zu Goethe und Auerbachskeller.




Alex Schönfeld: Lirian 
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Alex Schönfeld: LIRIAN
Ein Roman mit 204 Seiten


Kannst du dir einen Schmerz vorstellen, der Liebkosung ist, so stark, dass man ihn nicht mehr fühlt?

Schmerz, Erniedrigung, Unterwerfung - darum kreisten meine Gedanken, Nacht für Nacht. Tagsüber waren Selbstzweifel und Vorwürfe angesagt. Ich kam damit nicht klar. Ich sagte ‚Schluss' und dachte an Selbstmord. Es klappte nicht und die Geschichte begann. Philipp nahm mich bei sich auf, ich tauchte ein in eine neue Welt. Eine Welt, der beherrschten Gefühle und des rasenden Schmerzes. Eine Welt in der jede Schwäche zur Möglichkeit wurde, jede Unterwerfung Lust, jeder Hieb ein Liebesbeweis. Eine Welt - immer auch meine.

"Sprachlich und inhaltlich klasse" - Matthias T. J. Grimme, Schlagzeilen