Gesellschaft & Zeitgeschehen


Volly Tanner: Lasst mein Volk ziehen! 
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Volly Tanner: Lasst mein Volk ziehen!
116 Seiten, mit einem Vorwort von Udo Lindenberg


Weil immer noch ein Gedicht fehlt!

Es ist Zeit für ungezirkelte Literatur, Texte vom Boden der Fallgruben. Volly Tanner ist zurück. Er hat wieder tief hineingeblickt und den Lack zerkratzt. Und es ist nichts Beruhigendes zum Vorschein gekommen. Eine Zeitung schrieb schon nach Tanners traurigem Buch "Zerwühlte Tage Zerknitterte Nächte":
Tanner winkt nicht mit dem Zaunpfahl - er schlägt damit zu!
Und da war Tanner noch am Egosurfen! Jetzt geht's aber ums Ganze! Den fetten Haufen Unrat umzustapeln, mit der Schaufel zuzuschlagen und neu aufzuschichten.
Es ist Zeit. Zeit für Tanner - und Zeit für ein Buch über Dich, der Du lesen kannst und verstehen willst, was schief läuft!

Die besten Vorsätze
Sind Schalldämpfer
Wenn auf den Hinterhöfen
Ghetto gespielt wird
Wenn nichts mehr zu erreichen ist
Ein Leben lang
Nur Statistenexistenzen
Und Warteschleifen

Selbst Verweigerung
Wird Pop, wenn wir dagegen sind
Sind wir wenigstens


Sven Augstein: Nachkriegsjugend 
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Sven Augstein: Nachkriegsjugend
Ein Roman über jugendliche Fehltritte, fehlende Altersweisheit und fast schon alltäglichen Begebenheiten!
Buch mit 338 Seiten im A5-Format


Trotz oder gerade wegen, Slime, AC/DC, Slayer und Toxoplasma und all den anderen, die als Poster die Wände von Ernesto Weilers Bude in seiner Jugend verschandelten, hat er eine Lehre gemacht, war beim Zivildienst und hat zehn Jahre seines Lebens in einem AJZ verbracht. Dieses AJZ mit aufgebaut, ungezählte Konzerte, Lesungen und Projekte organisiert, sich als Antifaschist mit Überzeugung zu erkennen gegeben und sich hier und da auch in der kommerziellen Politik betätigt. Und er ist sogar regelmäßig der Erwerbsarbeit nachgegangen.
Dieses Buch dreht sich vor allem um sein Leben. Ach Quatsch. Nicht nur sein Leben. Eigentlich geht es hier um das Leben vieler Menschen. Denn seine Geschichten sind weder alltäglich noch einmalig, weder einzig noch artig. Auch wenn vieles von dem euch berichtet wird, manchmal weit außerhalb des Vorstellbaren angesiedelt scheint, könnte sich doch alles wirklich so, oder so ähnlich, abgespielt haben. Wie sich dies alles gestaltete, erfährst du, lieber Leser, in diesem Roman. Was du davon glaubst, soll nur dir allein überlassen sein. Schließlich werden in diesem Buch nur Geschichten erzählt.

Sven Augstein


Augstein nimmt Dich ein klein wenig mit - in seine Welt. Dort gibt's stumpfe Faschisten, sinnlose Säufereien, menschliche Katastrophen und allerorten eine laufende Kettensäge, die jedes Mal, wenn der Protagonist am Abheben ist, die Flügel zerfleddert.

Volly Tanner


"Nachkriegsjugend" sind Geschichten aus der ostdeutschen Diaspora, einem Landstrich, den die Politik schon lange den dumpfbackigen Parolen des neofaschistischen Miefs überlassen hätte, wären da nicht ein paar aufrechte und aufrichtige Stimmen wie die von Sven Augstein. Die Geschichte von Ernie Weiler ist ein authentischer, brachialer Erlebnisbericht aus einer deutschen Gegenwart, die viele nicht wahrhaben wollen oder durch spröde - verzärtelnde Ostalgie - Poesie den Mechanismen des Buchmarktes übereignen. Während das Land bereits in Trümmern liegt, kämpft Ernie Weiler weiter gegen den alltäglichen rechten Terror und das Verschwinden des Verstandes, sucht nach Liebe in einer Welt, die oftmals nur in Rausch und Vergessen erträglich ist. Augstein beschreibt die bundesrepublikanische Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts ungekünstelt, in direkter, ironischer Sprache, leidenschaftlich und humorvoll. Ob das Literatur ist? Erzählern wie Sven Augstein wird das egal sein. Er schreibt um, seine Wut zu kanalisieren und um seine Würde als denkender Mensch. Um nicht weniger als das Überleben.

Kersten Flenter


Dirot: Michel - Eine Generation frisst ihre Kinder 
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Dirot: Michel - Eine Generation frisst ihre Kinder
Ein fiktiver Roman zur Zeit; Taschenbuch mit 132 Seiten


Ein Opa, der seinen Enkel tätschelnd an seine Spielzeugeisenbahn lässt - bisher war das für mich das Sinnbild eines intakten, Generationen-übergreifenden Modells.
Nach dieser Novelle sieht man das zynischer, aber auch klarer.
Eine Aussage bleibt hängen, nicht nur weil sie dreimal in dieser Kurzgeschichte Erwähnung findet: Eine Generation frisst ihre Kinder.

Eingebettet in einer Welt der nahen Zukunft, in der die große Depression die einzige Aussicht der nachfolgenden Generationen ist, spielt die Lebensgeschichte von Michel. Aufgewachsen in einer Provinzstadt, deren Trost- und Perspektivlosigkeit geradezu metaphorisch für sein eigenes kurzes Leben ist, kann er fliehen, wohin er will, die Verhältnisse sind schon da. Ein Dasein, das sich zwischen Apathie und Hedonismus (in der Eros auch nicht zu kurz kommt) bewegt. Später wird er sich resignierend … ja was? Das Ende ist scheinbar unklar. Aber sonst keine Fragen offen.
Ein ziemlich düsteres Bild. Aber es sind keine nuklearen Katastrophen, keine Aliens oder intergalaktischen Eruptionen, die die westliche Hemisphäre bedrohen, sondern die ungelösten Probleme, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und deren Reparatur den Nachkommen eher zugetraut werden, so dass die Probleme zu Katastrophen kulminieren, wie zum Beispiel der Klimawandel. Dreh- und Angelpunkt ist aber der Generationsvertrag, der von einer immer kleiner werdenden aktiven Generation verlangt, dass sie die Ansprüche einer immer größer werdenden älteren Generation absichert. Es bedarf wenig Prophetie um zu wissen, dass das schief geht. Aber in Zeiten, in der die Demographie die Demokratie aushebelt, pocht man auf verfassungsmäßige Versorgungsgarantien. Ohne Rücksicht auf die Machbarkeit. Beklemmend ist, dass diese Mechanismen ja schon heute greifen, dass man den Faden nur konsequent weiterspinnen muss.
Der Autor tut es: lakonisch, manchmal zynisch, auch verstörend. Ohne political correctness, die ohnedies nur noch die Funktion der Moralkeule hat, seziert er die gesellschaftlichen Verhältnisse. Manche Konsequenzen in dieser Novelle erschrecken - aber das sollen sie wohl auch. Und sie scheinen mitnichten übertrieben.
Dieses Buch ist vielleicht auch der Versuch, Fragen zu stellen. Fragen an eine Generation, die dabei ist, ihren Kindern vorsätzlich einen ökologischen und ökonomischen Saustall zu hinterlassen.
Die Diskussion ist eröffnet….

Pressestimmen:

"... Seiten, die vielleicht bald zur Realität werden könnten. Für jeden, der sich schon einmal gefragt hat, wo und wie sein Leben enden soll eine sehr lohnende Lektüre"

DARK SPY Magazin, Mai/ Juni 2007


Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends 
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Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends
Taschenbuch mit 142 Seiten
Mit einem Vorwort von Oliver Baglieri sowie einem Nachwort von Dirk "Dirot" Rotzsch (lament)


Dopingen ist Fiktion, kann man sich beruhigen, die Geschichte nicht, denn Dopingen ist überall. Und die Geschichte dieser Stadt hat realen Hintergrund.
Dopingen hat diese Punk und Fixerszene, wie es sie in jeder Hunderttausendseelen-Metropole gibt. Man trifft sie auf Bahnhofs-Vorplätzen, in Parks oder bettelnd in den Passagen, bereit für den Stoff das letzte Hemd zu geben. Oder es zumindest auszuziehen, um an den nächsten Fix zu kommen. Sie sind die Ausgestoßenen, nein die Ausgekotzten der Gesellschaft.
Hier hat die Punkbewegung nichts Pseudoromantisches, hier hat die zum Pop verkommene Platitüde von "No Future" einen ganz realen Bezug. Es ist die Geschichte eines gruppendynamischen, körperlichen und moralischen Verfalls.
Das Verstörende an diesem Buch ist seine Authentizität. Denn alles hat sich so zugetragen.
Und Constance S. agierte nicht nur als analytische Beobachterin sondern war selbst Passagier auf diesem Höllentrip. Aber auch in dieser Welt gibt es so etwas wie Liebe. Und ein Abrisshaus verwandelt sich in ein Märchenland aus Müll. Doch der Zug fährt unaufhaltsam weiter. Zaudernde Aussteiger werden vom Fahrwerk zermahlen, Fatalisten bleiben eh sitzen. Nur Constance S. dokumentiert alles stoisch und mit einer Präzision, wie es nur scharf Sehende können. Oder auch nicht: denn Constance S. wird zusehend erblinden. Und doch schärfer sehen als alle anderen. Dieses Menetekel vor Augen, und nie mehr das Sonnenlicht sehen werdend, ist sie doch die Lichtgestalt und Vorbild. Nicht wegen, sondern durch ihr Handicap.
Eine Hommage an das Leben in mitten des Gestanks und der Pestilenz der urbanen Gesellschaft. Und auch ein Ausweg, fern aller bonbongefärbten medialen Lösungsansätze.
Lesenswert, fesselnd und ein Vorschlag als Lektüre für angehende Streetworker. Und nicht nur für die. Eine unkonventionelle Art , das Leben zu bejahen, wenn man die Quintessenz des Buches verstanden hat.

Dirk "Dirot" Rotzsch
(lament)

Pressestimme:

[...] ein Buch, dessen Sog man sich schwer entziehen kann. Erschütternd, ergreifend, nüchtern, ehrlich, abgeklärt, abstoßend und faszinierend schildert es ein Leben im Dreck, im Müll, umgeben von Verfall, Gewalt und Ablehnung.
"Märchenland im Müll" ist ein Buch, das man Sozialarbeitern und Drogenbeauftragten geben sollte, damit sie verstehen, worin für einige unserer Kids die Faszination im Rausch, in diesem Leben liegen kann. Ein Buch, das man aber auch unseren Kids geben sollte, anstatt sie einfach nur vor "Drogenmissbrauch" zu warnen, damit sie erkennen, wie abstoßend und grausam dieses Leben sein kann.
Es ist vor allem aber ein Buch, das einen nicht kalt lässt. Das den Leser bewegt, das ihn eintauchen, ja teilhaben lässt an dieser Welt, aus der sich Constanze S. gelöst hat, um im wahrsten Sinne des Wortes als "Überlebende" zu dokumentieren.
Voyeure und "Elendstouristen" werden an diesem Buch keinen Spaß haben, dazu bietet es zu wenig skandalös-Schillerndes. Allen anderen Lesern, Menschen mit offenen Augen und, vor allem Herzen, kann es aber sogar Kraft geben. Denn in der Hoffnung, dass selbst im Müll, im Verfall irgendwo Liebe sein kann, dass im Leben, so elend es erscheinen mag, immer auch ein Märchen versteckt sein kann und dass sich die Suche danach lohnt [...]
www.obliveon.de

"Mit einer ergreifenden Ehrlichkeit und ausdrucksstarken Sprache erzählt Constanze S. von ihrer Zeit des täglichen Ausbruches aus der gutbürgerlichen Welt in die sie Abend für Abend zurückkehrt. Sie skizziert hierbei auch ihre eindrucksvolle Flucht vor ihrem eigenen Schicksal - dem allmählichen Erblinden.
Sie saugt jedes einzelne Detail dieser Welt in sich auf und gibt es an dem Leser weiter, der sich nicht wehren kann, ein Teil dieser Welt zu werden.
Constanze S. findet Tag für Tag die Zuflucht in der Punker- und wachsenden Drogenszene ohne dabei jedoch ihr Lebensziel aus den Augen zu verlieren. Während die Freunde um sie herum sich durch Gewalt und Drogen selbst aufgeben, findet sie ihren Weg.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen. 5/5 Sternen"
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007

"Ein interessantes wie abschreckendes Buch über ein Thema, bei dem die meisten Menschen am liebsten sofort wegschauen."
DARK SPY, 2-2007

"Das Buch beeindruckt tief [...]. Absolut lesenswert!"

ORKUS, Ausgabe Juni 2007

"Diese Geschichten verschlagen mir den Atem. Wenn sie Fiktion wären, wären sie große Literatur, die sich keines Vergleiches zu schämen braucht. Als Schilderungen von Erlebnissen aber durchbrechen sie eine Schallmauer. Ich hoffe inständig, dass Constanze S. weiterschreibt."

Lesermeinung unter amazon.de


Michael Schweßinger: In darkest Leipzig 
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Michael Schweßinger: In darkest Leipzig
Über die seltsamen Sitten und Gebräuche der Lindenauer
Taschenbuch mit 104 Seiten im edlen Hochglanzcover
Mit einleitenden Worten von Volly Tanner


"Als ich 2004 für ein studienbegleitendes Praktika nach Afrika aufbrach, vermutete ich noch, dass Fremdartigkeit und Exotik notgedrungen in anderen Kulturen beheimatet wären und ich mit jedem Flugkilometer diesem Phänomen näher kommen könnte. Doch nicht in der Weite jenes Kontinents sollte ich auf das Gesuchte treffen, sondern die Fremde wartete, nach meiner Rückkehr, mit bizarren Gesichtern und unbekannten Sitten, direkt vor meiner Wohnungstür. In Leipzig-Lindenau."

Pressestimmen und Lesermeinungen:

"Ein Buch, das die traurige Wahrheit nicht in Watte packt, sondern amüsant die Last des positiven Denkens zeigt."
Lesermeinung auf www.Amazon.de

"Vom kleinen Schmunzler bis zum Lachanfall mit Tränen in den Augen konnte beim Lesen alles verzeichnet werden. Es macht einfach nur Spaß in diesem Buch zu schmökern. Da ich selbst nicht unweit von Lindenau gewohnt habe, kommt mit doch das eine oder andere nur allzu bekannt vor.
Michael Schweßingers unbeschwerte Art alltägliche Geschehnisse und besondere Ereignisse in Worte zu fassen, ist erfrischend und man traut sich kaum, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man nicht auch die letzte Seite verschlungen hat.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen."
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007


Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten 
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Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten
Geschichten aus Lindenau und Anderswo!
208 Seiten


Weiterhin versucht der Ethnograph die kulturellen Eigenarten der sesshaften Lindenauer zu ergründen. Doch zusehends treibt es ihn weg von seiner eigentlichen Forschung, hinaus auf Straßen und Gassen, hinein in Landschaften der Melancholie und des Verfalls. Bei seinen Expeditionen durch Häuserschluchten und Absturzkneipen trifft er auf allerhand seltsame Gestalten. Er begegnet dem einäugigen Chronisten der Grauen Perle und dem Alteisensammler Don Walross. Immer wieder kreuzt auch jener legendenumwitterte Seemann des Leipziger Westens seinen Weg und verkündet megaphonische Ungereimtheiten.

Mit renommierten Gastbeiträgen des berühmten Alkoholforschers Allfons Chlucki sowie des britischen Astroethnologen Edward Foolship.



Alfred Pompe: Des Engels Flügel 
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"Des Engels Flügel"
Ein Tatsachenroman von Alfred Pompe
Buch im Paperback mit 332 Seiten


Was bleibt zurück, wenn sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen?. "Des Engels Flügel" erzählt vom Leben zweier Menschen, die durch ihr Schicksal verbunden sind. Was mit einer Einladung beginnt, entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte voller Trauer, Hoffnung, Mut und Verzweiflung, deren längst vergangene Schatten die beiden Protagonisten stets auf ein Neues einzuholen vermögen. Einfühlsam erzählt, gewährt dieser Tatsachenroman ungeschönte und mannigfache Einblicke in die Seelen zweier Liebender, deren Gefühle und Gedanken miterlebt und -gelitten werden. So ist "Des Engels Flügel" mehr als eine rein romantische Erzählung. Es ist die Sezierung zweier menschlicher Seelen - und ein Mahnmal gegen die Gewalt an Kindern.

Pressestimmen:

"Verspricht (...) guten Stoff für regenverhangene Tage"
Dark Spy Magazine; Ausgabe II - 2006

"Durch die Sichtweise der Gedanken/Seelenwelt des Hauptprotagonisten bekommt die Geschichte eine fantastische Komponente, die sich natürlich abwechselt mit der Realität im Hier und Jetzt. Der Wechsel ist positiv zu bewerten, denn dadurch bekommt der Lesefluss immer einen kleinen Schwung."
Marko Tesch (www.schwarzes-leipzig.net)
April 2006



Jennifer Sonntag: Verführung zu einem Blind Date 
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Jennifer Sonntag: Verführung zu einem Blind Date
408 Seiten im A5-Format


Jennifer Sonntag " Verführung zu einem Blind Date"

"Ich bin blind und lade euch ein, die Welt mit meinen Augen zu sehen"

"Denkt man an Selbstmord?" - "Wie funktioniert der Alltag?" - "Findet man überhaupt einen Partner?" … oft gestellte Fragen von verunsicherten "Normalos" an die Autorin dieses Buches: Jennifer Sonntag, die während ihres Studiums das Augenlicht verlor und jetzt als attraktive, selbstbewusste Sozialpädagogin in einer Bildungseinrichtung für Blinde und Sehbehinderte arbeitet.
In diesem Buch stellt sie sich mit ungewöhnlicher Offenheit, klarer Definition und humoriger Attitüde diesen aufeinander prallenden Welten von Blinden und Sehenden. Und es gelingt ihr Brücken zu bauen zwischen den Suchenden beider Seiten, Verständnis zu entwickeln zwischen den Wahrnehmungsmöglichkeiten. Respekt für diese persönliche Stärke, die transparente Sinnlichkeit und dem darin enthaltenen "augenzwinkernden" Dialog im problematischen Sujet.



Sören Witzel: Gebt mir mehr 
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Sören Witzel: Gebt mir mehr
Kurzprosa und Lyrik
Taschenbuch mit 76 Seiten


"Gebt mir mehr" ist eine Sammlung an Kurzgeschichten und Gedichten, die die Fragen des Lebens neu stellen und mehr als nur eine Antwort geben.
Von surrealistischer Kurzprosa bis zur klangvollen Lyrik... und zurück.


Kurt Mondaugen & Sabine Wild: Moon over Plagwitz 
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Kurt Mondaugen & Sabine Wild: Moon over Plagwitz
Ein Bildroman mit 166 Seiten



"MOON OVER PLAGWITZ" - ist ein magisch-absurder BildRoman über das Innere Plagwitz, ein romanesk verwobenes Gesamtkunstwerk aus Geschichten, Fotografien und Gedichten.
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Leipziger Stadtteils Plagwitz begibt sich der fiktive Romanheld Kurt Mondaugen auf die Suche nach den Grenzen von Realem und Irrealem, von Kunst und Weltpolitik, von Heimatutopie und Psychoanalyse, taucht dazu tief hinab in das mythische Bild- und Seelenarchiv von Plagwitz. - Und er meint damit: die ganze Welt! Denn im Bermuda-Dreieck zwischen Felsenkeller, Zschocherscher Straße und Spinnereigelände, in Romantauschbörsen, Umsonstläden, EigenArten, Antifa-Cafés und Trinkhallen begegnet Mondaugen unter anderem: Gunther von Hagens, Franz Kafka, Sigmund Freud, einem unveröffentlichten psychoaktiven Gemälde von Neo Rauch, Hamlet, Stalin, einem Zapatisten-Comandante aus Chiapas/Mexiko, Frisier-Sufimeister Kara Ben Nemsi, dem Schwarzmondritter, Ernst Bloch, einem archetypischen Lindwurm auf dem Lindwurmfelsen, dem minnesingenden Plagwitzer Urahnen Melchior von Mondaugen sowie in den entscheidenden Momenten seines Lebens: der wundersamen Liebes- und Kunsttherapeutin Natascha-Lou Salomé. - Angeleitet von Natascha-Lou Salomé sagen am Ende des Buches alle Leser gemeinsam und wie hypnotisiert den Text der neuen Plagwitzer Internationalhymne auf:
"Moon over Plagwitz - fly through the Space
Moon over Plagwitz - my Nirwana Place!"


Domenique Passehr: FÜNF 
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Domenique Passehr: FÜNF
Ein Roman mit 248 Seiten


Wenn du ein Problem hast, aber dir nur zwei Lösungen in den Sinn kommen - entweder du tötest einen anderen Menschen oder dich selbst - dann beginnst du zu begreifen, dass da mehr als das eigentliche Problem ist. Dann beginnst du zu hinterfragen, kratzt an der Oberfläche und findest unerklärliche Gegensätze: Du willst leben, aber du zerstörst dich. Du willst lieben, aber du kannst nicht einmal dir selbst vertrauen. Du suchst Freunde, aber du bist lieber allein. Du bist romantisch, aber du zertrittst jede Blume. Du liebst die Ordnung, aber du bist das personifizierte Chaos. Du rettest anderen das Leben, aber dich selbst schneidest du auf. Du suchst die Liebe, aber bist selbst so voller Hass. Du magst Farben, aber du siehst alles schwarz-weiß. Du bist voller Hass und Zerstörungswut, aber du fühlst dich unendlich leer.

Irgendwann findest du die Antwort und bist gefangen in einer Welt von Extremen wie rund eine Millionen Menschen in Deutschland. Vier Prozent von ihnen sterben an den Folgen ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die, die es schaffen, leben auf dem Vulkan, von dem sie nicht wissen, wann er wieder ausbricht. Und für alle, die es nicht geschafft haben, erzählt Rayenne schonungslos die Geschichte ihrer Jugend, um auszusprechen, was andere mit ins Grab nehmen und nahmen: In einer Zeit, in der nicht nur ihr Orientierung und Halt verloren gingen. Unter Menschen, die den Verlust menschlicher Werte mit Macht, Drogen und Sex kompensierten und auf den Verfall der Moral nach dem Fall der Mauer bauten. Von Orten, die nun brutal und ehrlich davon erzählen, was täglich unter dem Mantel des Schweigens versteckt wurde.


Jens Fröhling: Muckefuck und Schrippen - DJ Lenins gesammelte Kolumnen 
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Jens Fröhling: Muckefuck und Schrippen - DJ Lenins gesammelte Kolumnen
Buch mit 172 Seiten


Dieses Buch enthält tolle Wörter. Zum Beispiel "Kaltgetränkekalthalteproblem", "Scheidenalmanach" oder "Mollnoff". Sie sollten es unbedingt lesen.
Charmante, mehrseitige Geschichten über die Liebe, das Leben und sonstigen Unfug, die wahlweise unter die Gürtel- oder über die Sauerlandlinie gehen.
Im Zentrum steht der Ich-Erzähler DJ Lenin, der über eine Reihe unschätzbarer Talente verfügt - nicht zuletzt kann er außergewöhnlich gut Musik hören.
Und er belügt Sie nach Strich und Faden: Alkohol ist gesund, Adorno-lesen ein Spaß, Wandern ist endcool und Silvester ein Scheißfest.
Wahr hingegen bleibt: Die deutschen Menschen und die deutsche Sprache sind ein nie versiegender Quell herzhaften Gelächters.
"Life is what happens to you while you're busy making other plans." (John Lennon)


Abo Alsleben: Wunschkinder - 19 haarsträubende Geschichten 
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Abo Alsleben: Wunschkinder - 19 haarsträubende Geschichten
Taschenbuch mit 118 Seiten


19 Haarsträubende Geschichten von Abo Alsleben:
Ein Mann stellt seine übernatürlichen Fähigkeiten fest und testet diese an zufällig ausgewählten Probandinnen; der Dritte Weltkrieg ist ein Kampf der Religionen und wird in New York entschieden; ein Wissenschaftler sucht das seit dem 2. Weltkrieg verschollene Bernsteinzimmer und macht nebenbei eine interessante Entdeckung; Kriminalkommissar Leclerc klärt den Tod ganzer Fußballmannschaften auf .... das sind nur einige der in diesem Buch geschilderten Ereignisse, die den Leser manchmal verwirrt, manchmal schmunzelnd aber nie gelangweilt zurücklassen.
Das Buch ist spannend geschrieben wie das Drehbuch zu einem nächtlichen Alptraum; eine Anleitung für schlaflose Nächte und zerknitterte Decken. Die Geschichten sind kurz und prägnant erzählt, auf den Punkt gebracht, ohne künstliche Schnörkel, das Wesentliche immer im Visier, ohne Zeilen zu schinden. Wenn man zu diesem Buch einen Soundtrack vertonen müsste, käme ein Mix aus PUNK, TECHNO und DEATH METAL heraus, wie eine HARD-CORE-Hymne ohne überflüssige und kitschige Gitarrensoli. Frei nach dem Motto: Des Wortes trefflichste Würze liegt in Klarheit, Wahrheit und Kürze.
Spannend, frisch, ein wenig ironisch-verrückt pointiert und mit einem gewaltigen Tupfer schwarzen Humor verziert, liegt nun das Erstlingswerk "Wunschkinder" des einstigen Frontmanns der Leipziger Guinnessbuchrekordler S.U.F.F. - Abo Alsleben - vor, wie immer alles andere als normal oder biederer Durchschnitt. So wie die Wirklichkeit nie sein darf. Der Leser sollte sich besser nicht in Sicherheit wiegen...


Tristan Rosenkranz, Annett & Katrin Hetzel: Insomnia 
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Tristan Rosenkranz, Annett & Katrin Hetzel: Insomnia
Umfangreich bebilderte Kurzprosa auf edlem Bilderdruckpapier; 128 Seiten


"Insomnia" ist Lyrik zwischen Schönheit und Abgrund. Fantasie und Alltag, eigene und fremde Wege, Ideen und Emotionen verweben sich in zahlreichen Schichten zu expressiven, feinstofflichen, surrealen Bildwelten aus dem Wesen des Daseins. Auflehnung kommt zum Vorschein, Suche, Leiden, Erkenntnis und Licht.
In zahlreichen Texten bringt Tristan Rosenkranz gemeinsam mit stillen, feinfühligen und abgründigen Fotografien von Katrin und Annett Hetzel zum Ausdruck, wie sich Gelebtes und Gehörtes anfühlt, wie schön, finster und zerbrechlich dieses Leben ist.
In "Insomnia" findet eine Sprache Raum, die Zustände greifbar macht. Eine Sprache, die in mitunter schmerzhafter Offenheit diesen unendlich vielfältigen Reichtum unserer Innen- wie Außenwelt zu ergründen sucht. Fernab von Marktgeschrei und keineswegs immer leicht verdaulich.


Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch 
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Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch
190 Seiten mit zahlreichen Fotos des gleichnamigen Festivals aus den vergangenen Jahren.


26 Autoren haben sich in diesem Buch zusammengefunden, um mit ihren Texten an der Schlagader der Zeit herum zu ritzen, nicht selten genug dabei auszurutschen und jene zu öffnen. Dabei scheuen sie sich nicht, im Angesicht der einmal geöffneten Wunde, in jene noch den Finger zu bohren. Schmerz soll ja befreiend sein. Es ist aber schön, wenn jener nachlässt. Und ohne Schmerzen wird es in diesem Buch, welches auch so manches befreiendes Lachen enthält, oder zum nachdenken anregt, nicht gehen.
Der Herausgeber hofft, mit den ausgewählten Texten, welche über 10 Jahre Undergroundliteratur aus diesem selten bunten Land vereint, für jeden Leser etwas Ansprechendes gefunden zu haben. Dabei wurde auf eine ausgewogene Mischung aus bereits gestandenen Literaten und ebenso vielen hoffnungsvollen Nachwuchskünstlern Wert gelegt. Aufmerksamkeit haben sie alle verdient.

Abo Alsleben
Bert X
Birgit Schulz
Bob
Claudia Feger
Dirk Bernemann
Dirot
Hardy Crueger
Hauke von Grimm
Herman Borgerding
Jan Off
Jerk Götterwind
Jörg Herbig
Kathrin Fritzenwanker
Kersten Flenter
Larry Warner
Marcus Mohr
Markus Wilmsmann
Michael Bammes
Michael Schweßinger
Robsie Richter
Silvio Colditz
Sven-André Dreyer
Sven Augstein
Urs Böke
Volly Tanner




Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten (Hörbuch) 
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Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten
Geschichten aus Lindenau und Anderswo
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 70 Minuten
Gesprochen von Michael Schweßinger und den Gastsprechern Volly Tanner und Daniel Braun



"Dieses Buch ist politisch absolut unkorrekt, stellenweise deprimierend und wahnsinnig ungerecht. Aber es ist auch zum Brüllen komisch, gut beobachtet und, man kann es nicht verleugnen, irgendwie auch wahr. Es zeigt Leipzig abseits von Boomtown und Medienstadt, wo es reich ist an Vergangenheit und arm an Zukunft"
www.buechereule.de



Kurt Mondaugen: Moon over Plagwitz (Hörbuch) 
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Kurt Mondaugen: Moon over Plagwitz
Heimat-Leseshow mit Nirwana und Hypnose
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 70 Minuten
Gesprochen von Kurt Mondaugen, musikalisch begleitet von Karl-Heinz Heydecke


"Wer zweifelt da noch an der Notwendigkeit, Kurt Mondaugen zum König von Plagwitz zu wählen?"
Janna Kagerer (Leipzig Almanach)



Volly Tanner: Dead City Radio sendet noch (Hörbuch) 
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Volly Tanner: Dead City Radio sendet noch
Texte gegen eine uniformierte Welt
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 68 Minuten
Gesprochen von Volly Tanner, musikalisch untermalt von King Kegel



"Volly Tanner winkt nicht mit dem Zaunpfahl, er schlägt damit zu" Gothic-Magazine



Hauke von Grimm: Schwere See (Hörbuch) 
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Hauke von Grimm: Schwere See
Lyrik, Prosa, Kurzgeschichten
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 63 Minuten
Gesprochen von Hauke von Grimm


Als Mitbegründer führte er den Kunststoffclub zwei Jahre durch die Leipziger Locationen, als Chefköter und Herausgeber begründete er die Revierköter-Lesungen, als Moderator war er auf diversen Musikkonzerten zugegen, bei Radio Blau sendet er seit mehr als zwei Jahren mit der Literatursendung "LesBar" und der Musiksendung "ZerberuS GrimmklanG", als Urmitglied der Lesebühne "Schkeuditzer Kreuz" rockt der die Bühne in "Horns Erben" in Leipzig … und jetzt endlich hat ihr seine Stimme nur für euch allein zu Hause auf dieser CD.



Georges de Brouillard: Der starke Hang zur Ordnung 
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Georges de Brouillard: Der starke Hang zur Ordnung
Taschenbuch mit 102 Seiten


De Brouillard, Chronist des gegenwärtigen Alltags und der alltäglichen Gegenwart (seit der vergangenen Seelenwanderung 1975 lebhaft in Düsseldorf), versteht und erkennt Dich. Nimm die tröstenden Worte dieser Sammlung als Zeichen der Verbundenheit.

(Teilweise echt witzig!)


Jerk Götterwind: Die verdammten Jahre 
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Jerk Götterwind: Die verdammten Jahre
Lyrik und Kurzprosa; 136 Seiten


Gedichte und Kurzgeschichten, entstanden zwischen 1992 und 2007, erschienen in verschiedenen Fanzines und Anthohologien, hier erstmals zusammen gefasst.
Eine Gradwanderung zwischen Depression, Hoffnung und der Einweisungsverfügung.

Draußen geht die
Sonne langsam auf während
Ich am Computer sitze
Und spüre wie mein Körper
In Flammen aufgeht


Abo Alsleben: Tschüss, Deutschland - Wir sind dann mal alle weg!  
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Abo als Leben: Tschüss Deutschland - Wir sind dann mal alle weg!
Buch im A5-Format mit 344 Seiten; ISBN 978-3-941134-27-0; 16,95 €


Romanheld Steingrim Knaute ist 33 Jahre alt, mit seinen Eltern verkracht, schwer verliebt und nimmt sein Studium der Architektur, was er auf Wunsch seines Vaters begonnen hat, nicht Ernst. Das Recht auf Faulheit scheint er gepachtet zu haben. Statt dessen raucht er mit seinen Freunden Joints, lebt in den Tag hinein und unterbricht diesen Rhythmus höchstens, um verkatert bei seiner Arbeitsberaterin in der Agentur für Arbeit aufzutauchen. Bis es ihm eines Tages reicht...
Den Leser erwartet ein Buch voller unterhaltsamer Anekdoten aus dem Leben eines jungen Menschen, der sich im ständigen Konflikt mit Security, Reglementierungen und Gesetzeshütern befindet.
Eigentlich müsste dieses Buch vom Gesundheitsministerium, dem BKA und dem Verfassungsschutz verboten werden!


Larry Warner: De-Generation 
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Larry Warner: De-Generation
142 Seiten


Eine Collage aus nervösen Erinnerungsfetzen, amerikanisierten Zukunftshöllen und ständiger Ohnmacht.
Überdimensionale Kaninchen, die deprimierte Existenzen ins Weltall führen stehen ebenso für den allmählichen menschlichen Verfall
wie Hirne saugende Zombies und cracksüchtige Krankenschwestern.
Anhand solcher Gestalten entsteht ein Bild, das kein Schrecken kennt,
aber Resignation und Isolierung. Die Protagonisten stapfen ziellos durch eine zu groß und klein gewordene Welt,
die ihnen nichts über die eigene Existenz verrät und diese auch kaum zulässt.
Während alles immer mehr High-Tech und upgraded wird schreitet die Degeneration in den Straßen ungehindert voran.
In den dunkleren Ecken der Städte kennen nur wenige Aristoteles und Kant, neue Götter haben hier das Feld übernommen
und predigen Betäubung und Desozialisierung.
Um die Würde des Menschen steht es schlecht.
Dies ist das Buch dazu.


Sven-André Dreyer: Freizeichen - Lyrik und Kurzprosa 
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Sven-André Dreyer: Freizeichen - Lyrik und Kurzprosa
Mit einem Vorwort von Joachim Witt
108 Seiten


Was ist? Was war? Was wird?

Die Kurzgeschichten und Gedichte des Sven-André Dreyer sind scharf gezeichnete Abbilder seiner Erlebniswelt, oft tragisch geprägt, aber auch schon mal der Wortspiele wegen, humoristisch abgehoben. Es endet nicht unbedingt alles im Hier und Jetzt.
Zweifel an der Beherrschbarkeit menschlicher Beziehungen, naturalistische Bilder, Kindheitserinnerungen, von verklärter, sequenzieller Harmonie. Tragische Tagträume oder auch Situationen gelebter Tristesse.
Ich finde mich oft wieder in seinen Bildern und Geschichten mit überraschendem Ausgang.

Joachim Witt
im Februar 2009


Klaus Märkert: Hab Sonne 
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Klaus Märkert: Hab Sonne
Die autobiografische Geschichte eines DJs
Buch im A5-Format mit 230 Seiten


"Barfuss stand sie hinterm DJ-Pult und fragte nach City.
Ich sah, dass ihre Füße schon ganz dreckig getanzt waren und sagte: "City geht klar."
Am Fenster dauerte länger als sieben Minuten.
"Ahau lei lei lei lei..." schleimte ein Chor aus Vertreterstimmen im Refrain. Geigen verneigten sich artig, und es war ein Geklatsche im Hintergrund und so was wie Kastagnettengeklapper. Ein Hauch von diesem Neckermann Urlaubsflair lag in der Luft, und ich ging dann erst mal pissen."

HAB SONNE ist die (autobiografische) Geschichte eines DJs und einer verrückten Zeit, den Achtzigern.
Eine Welt voller Punks, New Wavern, Gothics, aber auch den
Indie-Intelektuellen, den Prolls und den Hippies.
Eine coole, abgefahrene Sache bis zu jener Freitagnacht im
Mai 1989…


Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners 
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Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners - Stories
Taschenbuch mit 114 Seiten


"Ich kann über diese elf Stories nicht viel mehr berichten, als dass es eben elf Stories über einen mir bekannten Typen sind, der meistens irgendwelchen miesen Jobs nachgeht, sich dabei oft recht burschikose Gedanken zur Welt macht und manchmal meinen Namen als Pseudonym benutzt."

Michael Schweßinger


Hauke von Grimm: Fracht - Erzählungen 
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Hauke von Grimm: Fracht
Buch mit 134 Seiten

Fracht ist etwas, was getragen wird oder transportiert, etwas das sein Gewicht hat, etwas das seinen Träger spüren lässt, was es wiegt.
Fracht ist Ladung der Schiffe, Züge und Flugzeuge, von einem zum anderen.
Fracht ist etwas das beschäftigt.
Fracht kann Last sein, die erdrückt oder Hab und Gut, das es zu bewahren und weiterzureichen gilt.
"Fracht" ist eine Zusammenstellung von Texten, die all das für seinen Schreiber sind und vieles zugleich.

Hauke von Grimm hat einige davon seit mehreren Jahren mit sich herumgetragen, zum Teil im Kopf als Idee, die ihn nicht los ließ, zum Teil niedergeschrieben. Er hat sie auf Lesungen vorgetragen und im Lauf dieser Zeit über- und bearbeitet. So, wie ein Schreiber seine Worte beeinflusst, so prägen diese auch ihn.
Die Veröffentlichung ist Loslassen, Zusammenpacken und Aufgeben einer Fracht, Erhalt einer gebündelten Sammlung an Gedanken.
Der Autor hat immer auf beiden und nie zwischen den bekannten zwei Stühlen gesessen und so sind seine Geschichten immer nachdenklich und humoristisch, Bauch und Kopf, Frage und Antwort.
"Fracht" handelt von alltäglichen Begegnungen und von Treffen mit phantastischen Wesen, von Tieren an der Leine und unter den Reifen, es geht um solche und solche Menschen und die Möglichkeiten jemand anderes zu sein und um die Gedanken, die um alles herum zirkeln. Dabei will er nicht belehren sondern erzählen - über seine Welt und seine Menschen und die Chancen des Lebens, wie er es sieht.

Er ist ein Beobachter, der dem Leser Fracht mit auf dessen eigene Reise geben möchte.


Abo Alsleben: Ahoi, Connewitz - Wir mussten mal kurz weg 
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Abo Alsleben: Ahoi, Connewitz - Wir mussten mal kurz weg
Der Fortsetzungsroman nach Steingrim Knautes Abenteuern in "Tschüss Deutschland - Wir sind dann mal alle weg".
Buch im A5-Format mit 320 Seiten


Steingrim Knaute hat es geschafft: Nach der Abspaltung des Leipziger Stadtteils Connewitz und des folgenschweren Intermezzos als niederländische Exklave steht er an der Spitze der Freien Republik Connewitz. Doch die Aufgaben als Repräsentant und ein mysteriöses rotes Haus beeinflussen die Geschehnisse in einer Weise, wie sich der Punk das selbst nie hätte vorstellen können. Es kommt zu einer dramatischen Wende.

Folgen Sie Knaute auf seiner Reise in eine Welt voller skurriler Abenteuer, Sie werden sich wundern.


Sami Omar: Ich bin kein Luftballon 
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Sami Omar: Ich bin kein Luftballon
Taschenbuch mit 50 Seiten


Wäre dieses Buch ein Kinofilm, so stünde auf dem Plakat in großen Lettern:
SAMI OMAR - EIN MANN RÄUMT AUF. Nicht so wie Richard Roundtree und Charles Bronson. Nicht in den schmutzigen Straßen von New York. Sami Omar kehrt vor der eigenen Tür, und das macht ihn auch so sympathisch. Er ist der Junge mit dem Realschulabschluß, der sich für seinen Filmgeschmack nicht wirklich schämt, der schmunzelnden Videothekarin aber dennoch gerne eins auswischen möchte. Der eine Hantel in den Keller trägt und sich danach recht sportlich fühlt. Und der im Hallenbad beschämt den Bauch einzieht und trotzdem eine heldenhafte Figur macht. Denn wo der gemeine Humorist großkalibrige Lachsalven auf Kosten anderer abfeuert, zielt Sami Omar darauf, sich selbst nicht ernst zu nehmen. Und eben darin zeigt sich die wahre Größe dieses kleinen Buches.
- Alexander Bach -


Roland Adelmann: Rodneys Slam 
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Roland Adelmann: Rodneys Slam - Cuprosa & Smashpoeme
Buch mit 110 Seiten


Das wird der Tag sein
an dem das Doppelkassetten
Deck meines Rekorders
am Strand von El Arenal
Anarchy in the UK in den urlaub
verträumten Himmel einspeist
und ich abends zusammen
mit Jürgen Drews im Ober
Bayern singe >Ich bin hier
geboren Ich hab´ schon immer
hier gelebt doch ich hab´ nie
einen deutschen Eid geschworen
weil in mir nichts Deutsches
lebt< und dann warten wir mal ab ob unsere Gattung überlebt Jaromir Konecny im Dandelion Nr. 6: "Bah! Endlich kann ich wieder mal eine Geschichte von dem guten alten Ruhrpott-Rodney, Roland Adelmann, lesen (...). Man liest, man lacht und man fragt sich, zum wievielten Mal schon: Wieso schnappen sich die großen Verlage nicht diese Leute? Ein Buch mit solchen Geschichten würde ich mir doch sofort kaufen!"


Jan Lindner: Ein Suppenkasper gibt denLöffel ab 
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Jan Lindner: Ein Suppenkasper gibt den Löffel ab
Ein Taschenbuch mit 100 Seiten


Der Suppenkasper räuspert sich
und nuschelt in den Bart hinein:

"Den Löffel geb' ich ab an dich,
er soll dir wie dein eigner sein.
Denk' immer dran: Das alles hier
bleibt unter uns. Mach dir nichts draus,
wenn ich mal Kopf, mal Sinn verlier' -
komm, löffle meine Suppe aus."


"Seine kleinen Lyrikhappen sind erstmal gut verdaulich, doch grummeln sie im Magen. Man schlägt sich auf die Schenkel und spürt dabei das Blut an ihnen herunterlaufen. Da dockt was an. Und wirft Anker." (Volly Tanner)