Kurzgeschichten


Sven-André Dreyer: Sechzehn seltsame Stunden 
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Sven-André Dreyer: Sechzehn seltsame Stunden
Taschenbuch mit 82 Seiten


Sven-André Dreyer beschreibt in seinen Texten das Kleine, das vermeintlich Unscheinbare, das häufig Überschattete. Er beobachtet scharf die oft übersehenen Details eines alltäglichen Lebens, zeichnet einen Ausschnitt, und plötzlich wird aus einer Nebensächlichkeit das Große, das Bedeutende, das Alles.
Und nicht immer ist dies positiv…

Pressestimmen:

"Ein wunderbares Buchdebüt"

www.schwarze-seiten.de

"Endlich! Freude kommt auf! Sven-André Dreyer ist Literaturpreisesammler – und endlich auch einer, der sie verdient hat. Da gibt’s so viele junge aufstrebende Wortewerfer allerorten und so wenig Qualität dazwischen – aber gute Beziehungen - und flugs prangen sie auf den Kulturseiten der Heimatpresse, die Sandigs und Elzes, im DLL studiert und schon deshalb in Kategorien einsortiert, die nicht aber auch wirklich gar nichts über ihre Bindung zum Leser aussagen. Der Dreyer dahingegen hats – Sprachfluss, Rhythmus, Ideen und Witz, dazu eine Meisterschaft im Handwerk und Stehvermögen.
„Sechzehn seltsame Stunden“ ist irgendwie Konzeptalbum, er switcht zwischen Lyrik und Kurzprosa, emotional clever nachliefernd, was der Leser braucht. Nach depressiven Tiefschlägen geht’s wieder ins Lichte, er beobachtet faszinierend genau und lässt andocken, damit der Rezipient mitgerissen wird. Richtig gut, junger Mann, ich ziehe meinen fleckigen Hut!
Nur zwei kurze Auszüge aus seinem Band zeigen seine Meisterschaft, überraschend, eigensinnig und verständlich zu schreiben, ohne platt an Vorbildern zu kleben:

umfrage

die montagszählung ergab
einhundertsechzehn gründe
warum ich dich liebe

und
einhundertsechzehn
warum nicht

gleichstand

am dienstag
wechselte ein
grund das lager

demokratie

Ja, Freunde, das tut gut, das ist richtig, richtig gelungen. Wie Hans Joachim Preil vom DDR-KomikerDuo Herricht & Preil einmal so schön sagte: Eine Pointe ist eine überraschende Idee. Das Publikum denkt den Vortrag mit und erfreut sich an charmanten Überraschungen. Und recht hatte er – mittlerweile ist er leider tot, Herricht auch – das waren noch Komiker, keine Stand-Up-Mitdenarmenwedler!
Als zweites Beispiel ein ebenso gelungenes Stück:

Restaurantfantasien

Der Ober brachte meinen Salat.
Er roch fantastisch;

Nicht so der Salat.

Mein Gott, Dreyer, dafür könnte ich dich knutschen – und das ganze Buch ist mit so was voll. Ich persönlich bin hin und weg! Und auch die stillen Momente machen zufrieden – endlich mal wieder gute Literatur.

Fazit: 10 Punkte! Ganz einfach ein Grinsen wert, in dieser Welt!"

www.schwarzes-leipzig.net - September 2007


Michael Schweßinger: Gedanken an die Dämmerung 
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Michael Schweßinger: Gedanken an die Dämmerung
Erotische Kurzgeschichten
Taschenbuch mit 104 Seiten


Ob Rikschafahrer oder Trinker, Pizzalieferant oder Bäckerin. Sie alle wagen sich in das dämmrige Zwielicht ihrer Selbst. In die Grauzone, in der sich irgendwo im erotischen Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht die Gedanken dieser Erzählungen ansiedeln. Und es ist längst nicht gewiss, ob die Suchenden durch ihre Obsessionen und Begierden in die Nähe einer verlockenden Morgendämmerung geführt werden und ihr Leben auf Auroras schüchternen Strahlen einer neuen Sonne entgegeneilt, oder ob es sich dabei nur um die letzten lasziven Spiegelungen einer untergehenden Illusion handelt und der dämmrige Weg für manchen Akteur in die Untiefen einer sternenlosen Nacht führt.

Pressestimmen und Leserkritiken:

"Es gibt Stories, die ich in meinem Kopf sammle und in den Ordner "absolute Lieblingstexte" einhefte. Micha hat diesen Ordner in meinem Kopf total bereichert"
Lesermeinung von Jennifer Sonntag - September 2006

"Ein Traum der Hingabe! Einzigartige Geschichten, von Ironie und teilweise auch von philosophischer Melancholie geprägt. Der Autor versteht das Wechselspiel der Gefühle sehr gut und weiß diese auf höchster poetischer Weise umzusetzen.
Ein Buch, welches meiner Meinung nach Pflicht in jeder gut sortierten Erotik- Bibliothek sein sollte!"
Lesermeinung von Quatrophenia auf www.schwarzes-leipzig.de

"Der Autor gestaltet in schönen, poetischen Worten unbekannte Begierden nachvollziehbar. Er malt ein schillerndes Bild aus Worten, um eine skurrile Szenerie aus Dominanz und Unterwerfung. Eine sehnsuchtsvolle Melancholie nach Ganzheit schwingt oft mit und wird mit noch etwas Philosophie versetzt. „Gedanken an die Dämmerung“ ist nicht nur für Leute, die diese Obsessionen schon kennen. In jedem von uns steht ein Voyeur mehr oder weniger verstohlen hinter dem Vorhang des Bewußtseins und will wissen, wo der Zauber dieser sexuellen Spielart liegt."
Mary für www.subkultur.com

"Jeder, der sich für die dunklen Lüste interessiert und sie mal auf einer anderen Art präsentiert bekommen möchte, ist hier genau richtig. [...] eine Kaufempfehlung [...]"
ARCAngel für www.schwarzes-leipzig.de

"...vielseitig und überraschend, stets ausgeführt in gefälligen, weit jenseits des Profanen liegenden Worten und häufig begleitet von dunkler, unerfüllter Sehnsucht."
ORKUS, März 2007


Michael Schweßinger: In darkest Leipzig 
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Michael Schweßinger: In darkest Leipzig
Über die seltsamen Sitten und Gebräuche der Lindenauer
Taschenbuch mit 104 Seiten im edlen Hochglanzcover
Mit einleitenden Worten von Volly Tanner


"Als ich 2004 für ein studienbegleitendes Praktika nach Afrika aufbrach, vermutete ich noch, dass Fremdartigkeit und Exotik notgedrungen in anderen Kulturen beheimatet wären und ich mit jedem Flugkilometer diesem Phänomen näher kommen könnte. Doch nicht in der Weite jenes Kontinents sollte ich auf das Gesuchte treffen, sondern die Fremde wartete, nach meiner Rückkehr, mit bizarren Gesichtern und unbekannten Sitten, direkt vor meiner Wohnungstür. In Leipzig-Lindenau."

Pressestimmen und Lesermeinungen:

"Ein Buch, das die traurige Wahrheit nicht in Watte packt, sondern amüsant die Last des positiven Denkens zeigt."
Lesermeinung auf www.Amazon.de

"Vom kleinen Schmunzler bis zum Lachanfall mit Tränen in den Augen konnte beim Lesen alles verzeichnet werden. Es macht einfach nur Spaß in diesem Buch zu schmökern. Da ich selbst nicht unweit von Lindenau gewohnt habe, kommt mit doch das eine oder andere nur allzu bekannt vor.
Michael Schweßingers unbeschwerte Art alltägliche Geschehnisse und besondere Ereignisse in Worte zu fassen, ist erfrischend und man traut sich kaum, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man nicht auch die letzte Seite verschlungen hat.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen."
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007


Michael Bammes: Absinth-Geschichten - Im Bann der Grünen Fee 
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Michael Bammes: Absinth-Geschichten - Im Bann der Grünen Fee
Kurzgeschichten
Taschenbuch mit 84 Seiten im edlen Hochglanzcover


Absinth - das geheimnisumwitterte Getränk der Alchemisten, der Denker und Schriftsteller. Mythenvoll beladen, dank seiner ursprünglich halluzinogenen Wirkung immer wieder vergöttert, gleichzeitig verteufelt und verurteilt, in jedem Fall aber bis heute Protagonist eines eigens für dieses Getränk erschaffenen Mysteriums, welches den Genießer, egal in welcher Form, nicht selten in die Grenzbereiche von Realität oder Phantasie zu führen vermag. So auch verwundert es nicht, dass das Geheimnis der Grünen Fee bis heute die Phantasie belebt, deren Zauber sich in den hier zusammen getragenen Geschichten mannigfach zu entladen versteht. Beängstigend, beunruhigend, erotisch, immer aber auch mit einem Eigenleben beseelt, welches Besitz ergreift und mit jedem Schluck tiefer in eine Welt hineinführt, deren Realitäten kaum abschätzbare Folgen haben können.
In diesem Buch nun lädt Michael Bammes ein, sich diesem Zauber, dessen Wundern wie Gefahren, hinzugeben und Welten zu begehen, welche dem realen Bewusstsein und unserer Wahrnehmungsfähigkeit, glücklicher- oder bedauerlicherweise, verschlossen bleiben.
Erheben sie Ihr Glas und seien sie herzlich willkommen - in der weiten, geheimnisvollen Welt der Grünen Fee.


Shayariel: Zucker statt Verhütung 
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Shayariel: Zucker statt Verhütung
Ein Taschenbuch mit 13 Kurzgeschichten und 90 Seiten


Wer Heimat atmet und Jesus begegnet ist, landet nach einigen lebenstraumatischen Umwegen und illusorischen Phantasien über ein stinkreiches Leben schließlich beim Jüngsten Gericht.


Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten 
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Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten
Geschichten aus Lindenau und Anderswo!
208 Seiten


Weiterhin versucht der Ethnograph die kulturellen Eigenarten der sesshaften Lindenauer zu ergründen. Doch zusehends treibt es ihn weg von seiner eigentlichen Forschung, hinaus auf Straßen und Gassen, hinein in Landschaften der Melancholie und des Verfalls. Bei seinen Expeditionen durch Häuserschluchten und Absturzkneipen trifft er auf allerhand seltsame Gestalten. Er begegnet dem einäugigen Chronisten der Grauen Perle und dem Alteisensammler Don Walross. Immer wieder kreuzt auch jener legendenumwitterte Seemann des Leipziger Westens seinen Weg und verkündet megaphonische Ungereimtheiten.

Mit renommierten Gastbeiträgen des berühmten Alkoholforschers Allfons Chlucki sowie des britischen Astroethnologen Edward Foolship.



Sören Witzel: Gebt mir mehr 
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Sören Witzel: Gebt mir mehr
Kurzprosa und Lyrik
Taschenbuch mit 76 Seiten


"Gebt mir mehr" ist eine Sammlung an Kurzgeschichten und Gedichten, die die Fragen des Lebens neu stellen und mehr als nur eine Antwort geben.
Von surrealistischer Kurzprosa bis zur klangvollen Lyrik... und zurück.


Sven-André Dreyer: Langsamland 
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Sven-André Dreyer: Langsamland
Taschenbuch mit 104 Seiten


Oben Plümmelmütze, unten Bömmelslipper führt Sven-André Dreyer den Leser mit Bonmot, Gedicht und Kurzgeschichte gewohnt bunt durch das Langsamland. Die Wahrheit neben Pausenbroten und Unterhemdnachbarn, im Sonnen- und Mondschein, zwischen Horst und Heinz: Dreyer lässt uns Phantasien auflesen und Gedanken aufleben. Neugierig bleiben! Fresskörbchen packen! Folgen!

Sven-André Dreyer, 1973 in Düsseldorf geboren, schlug sich nach dem klassischen Weg Grundschule-Blockflöte-Abitur auf die Seite der freien Autoren. Zahlreiche seiner Texte, Gedichte und Erzählungen wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet.
Seine erste Einzelveröffentlichung "Sechzehn seltsame Stunden" erschien im März 2007 im Verlag Edition PaperOne, Leipzig.

www.sven-andre-dreyer.de


Mirko Steinkamp: Wesensfremd 
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Mirko Steinkamp. Wesensfremd
Taschenbuch mit 110 Seiten


Ein Mann lernt die andere Seite seiner Leidenschaften kennen.
Paris, die Wirkungsstätte eines skurrilen Künstlers.
Ein unangekündigter Besuch und die Wirren der Vergangenheit bringen Ratlosigkeit mit sich. Was verbirgt sich wirklich hinter den ungewöhnlichen Begebenheiten und den befremdlichen Begegnungen? Ist es Einbildung oder die ungeschminkte Wahrheit?

Eine nicht selten düstere, fremde und geheimnisvolle Kurzgeschichtensammlung, deren Wirkung schon zahlreiche Besucher seiner Lesungen fesselte und in ihren Bann zog.

"Er macht es den Zuhörern leicht, tief in die skurrile Welt seiner Geschichten irgendwo zwischen moderner Gothic Novel und Kafkascher Parabel abzutauchen. (...) es geht eine erfrischende, diffuse Bedrohlichkeit von Steinkamps Texten aus"
Pressebericht der Neuen Westfälischen Bielefeld / Nr. 51/9 / Februar 2008

"Ein wahres poetisches Stoßgebet bricht aus Mirko Steinkamp heraus. "Scheinbar Wirklich" ist der Titel seiner theatralisch vorgetragenen Betrachtung. Der originellste Beitrag bis jetzt."
Auszug eines Presseberichtes der Neuen Westfälischen Nr. 94, April 2006


Abo Alsleben: Wunschkinder - 19 haarsträubende Geschichten 
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Abo Alsleben: Wunschkinder - 19 haarsträubende Geschichten
Taschenbuch mit 118 Seiten


19 Haarsträubende Geschichten von Abo Alsleben:
Ein Mann stellt seine übernatürlichen Fähigkeiten fest und testet diese an zufällig ausgewählten Probandinnen; der Dritte Weltkrieg ist ein Kampf der Religionen und wird in New York entschieden; ein Wissenschaftler sucht das seit dem 2. Weltkrieg verschollene Bernsteinzimmer und macht nebenbei eine interessante Entdeckung; Kriminalkommissar Leclerc klärt den Tod ganzer Fußballmannschaften auf .... das sind nur einige der in diesem Buch geschilderten Ereignisse, die den Leser manchmal verwirrt, manchmal schmunzelnd aber nie gelangweilt zurücklassen.
Das Buch ist spannend geschrieben wie das Drehbuch zu einem nächtlichen Alptraum; eine Anleitung für schlaflose Nächte und zerknitterte Decken. Die Geschichten sind kurz und prägnant erzählt, auf den Punkt gebracht, ohne künstliche Schnörkel, das Wesentliche immer im Visier, ohne Zeilen zu schinden. Wenn man zu diesem Buch einen Soundtrack vertonen müsste, käme ein Mix aus PUNK, TECHNO und DEATH METAL heraus, wie eine HARD-CORE-Hymne ohne überflüssige und kitschige Gitarrensoli. Frei nach dem Motto: Des Wortes trefflichste Würze liegt in Klarheit, Wahrheit und Kürze.
Spannend, frisch, ein wenig ironisch-verrückt pointiert und mit einem gewaltigen Tupfer schwarzen Humor verziert, liegt nun das Erstlingswerk "Wunschkinder" des einstigen Frontmanns der Leipziger Guinnessbuchrekordler S.U.F.F. - Abo Alsleben - vor, wie immer alles andere als normal oder biederer Durchschnitt. So wie die Wirklichkeit nie sein darf. Der Leser sollte sich besser nicht in Sicherheit wiegen...


Elia van Scirouvsky: Aus dem Abend getrunken 
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Elia van Scirouvsky: Aus dem Abend getrunken
Lyrik und Kurzprosa
Ein Leseheft mit 34 Seiten im DIN-A5-Format.
Inklusive eines Interviews mit Elia van Scirousvky, geführt von Volly Tanner


"Liebe ist die Geißel des Lebens. Wer von ihr getroffen wird, ist nicht mehr der, der er einst war. Wen sie verschont, wird seines Lebens nicht mehr froh. Es ist eine ausweglose Situation. Es ist die Hölle." Worte eines weisen, sehr deprimierten Androiden, in einem Heftroman, anderthalb Stunden zurückgelehnte Unterhaltung - und Raumschiffe knallen aneinander, Universen vergehen, Superintelligenzen tauchen auf und unter - und da dies noch nicht reicht, sind feenhafte Wesen dabei, die Menschheit unter ihre Knute zu zwingen.
Elia wäre passend in diesen Geschichten - so wie er gebückt durch seine Lesungen hüpft, theatralisch Texte in die Köpfe seines Publikums knibbert, wie er Leben erzählt, um aufzubewahren, zwischen all der hastenden fortschrittsfanatischen Wirklichkeit nach den leisen Momenten fandet - wie er purzelt und stolpert und sich windet, Farne zur Seite schiebt und hindurch lugt, wissend und schelmisch und in seiner Individualität beruhigend. Elia hebt den Kopf hoch und verfolgt die sich im Sonnenlicht spiegelnden Schmetterlinge des Zeitgeistes. Sie platschen trunken gegen Wände aus Unverstand und gleiten in den Moder der Geschichte. Er aber fischt sie aus der nebelwabernden Wirklichkeit heraus, streichelt ihre Flügel heil und gibt ihnen noch eine Chance, weiter zu fliegen - weiter zu machen.
Als es mir einmal richtig beschissen ging, saß Elia mit einem Glas Bier bewaffnet neben mir und sagte: "Volly, der Schmerz gehört zu unserem Job!"

Auch dich wird eines Tages jemand aus den Gaststätten und der Einsamkeit befreien!

Volly Tanner

Pressestimme:

"Kreativität, Persönlichkeit und Tiefsinn begleiten den Leser und schaffen Hunger auf mehr"

Dark Spy Magazine - Juli 2007


Thomas Sabottka: Ich nehm' noch'n Campari O 
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Thomas Sabottka: Ich nehm' noch'n Campari O
Ein Leseheft im DIN-A5-Format mit 28 Seiten


Im September 2006 veröffentlichte Thomas Sabottka seinen dritten Roman "Tremendista", der gleichzeitig den Abschluss der halbautobiographischen Trilogie, ("Play", "Rewind", "Tremendista") bildet. Der Roman "provozierte schon im Vorfeld, trat die Erwartungen, die sein Vorgänger säte, mit Füßen und er verwirrte zudem mit seinem metaphorischen Titel, denn die Geschichte hat nur am Rande etwas mit Stierkampf und Flamenco zu tun. "Tremendista" mündet in einem Finale, das in diesen Zusammenhängen an Größe nicht zu übertreffen ist ... " (subKULTUR).
Dieses Finale wurde vom Autor an zwei Frankfurter Theatern fulminant in Begleitung einer kompletten Flamencoband live umgesetzt. Eine einmalige Kombination aus dunkler, deutschsprachiger Prosa und leidenschaftlicher, spanischer Musik.
In diesem Leseheft, ist der Auszug aus "Tremendista" abgedruckt, der die Grundlage für diese gut 90minütigen Lesungen bildete. Ergänzt um den bis dahin unveröffentlichten Text "Halbschlaf" welcher, obwohl 5 Jahre früher entstanden, fast schon eine Fortsetzung bildet.
Das Thomas Sabottka, trotz aller Versuche, kein "Szeneautor" zu sein, im Herzen immer noch ganz "schwarz" geblieben ist, beweist er mit dem titelgebenden Abschlussgedicht.
Wenn man schon keine Flamencoband und Rotwein hat, die einen auf den letzten Gang in die Arena des Lebens begleiten, dann genießen Sie dieses Heft doch bei einem "Campari O".

Pressestimme:
"Für alle die Thomas Sabottka kennenlernen wollen, oder auch für Sabottka-Sammler - Neues und Lesenswertes"
www.schwarzes-leipzig.net


Nora Blumberg und Hauke von Grimm (Hrsg.): Revierköter - LE-Allstar-Team 
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Nora Blumberg und Hauke von Grimm (Hrsg.): Revierköter - LE-Allstar-Team
Buch im Großformat 21 x 20 cm, 110 Seiten und zahlreichen SW-Fotografien

Es heißt viele Köche verderben den Brei, aber auch, dass Ausnahmen die Regeln bestätigen. Wenn es um Ausnahmen geht, da fragt man in Leipzig Volly Tanner und Hauke von Grimm. Der Eine ist dabei - und der Andere auch. Mit im Boot sind Bob der Braumeister, Kurt Mondaugen und Michael Schweßinger, sowie die Fotografen Nora
Blumberg und Frank Schmiedbauer. Wenn dieses Buch eine LP wäre, spräche man von unveröffentlichen Tracks, rarem Zeugs und ohne Ende Bonusmaterial.
Allein die Vitas der Schreiber sind diese Publikation wert. Dazu gibt es neue, frische Texte der 5 Köter und Fotos, die lebendiger nicht sein können. Ein Vorwort vom Dirot und des Herausgebers Nachwort machen die Sache rund.

Mit Beiträgen von
Volly Tanner, Michael Schweßinger, Kurt Mondaugen und Bob, der Braumeister, Hauke von Grimm sowie umfangreichen Fotostrecken von Nora Blumberg und Frank "Schmieda" Schmiedbauer.



Kurt Mondaugen & Sabine Wild: Moon over Plagwitz 
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Kurt Mondaugen & Sabine Wild: Moon over Plagwitz
Ein Bildroman mit 166 Seiten



"MOON OVER PLAGWITZ" - ist ein magisch-absurder BildRoman über das Innere Plagwitz, ein romanesk verwobenes Gesamtkunstwerk aus Geschichten, Fotografien und Gedichten.
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Leipziger Stadtteils Plagwitz begibt sich der fiktive Romanheld Kurt Mondaugen auf die Suche nach den Grenzen von Realem und Irrealem, von Kunst und Weltpolitik, von Heimatutopie und Psychoanalyse, taucht dazu tief hinab in das mythische Bild- und Seelenarchiv von Plagwitz. - Und er meint damit: die ganze Welt! Denn im Bermuda-Dreieck zwischen Felsenkeller, Zschocherscher Straße und Spinnereigelände, in Romantauschbörsen, Umsonstläden, EigenArten, Antifa-Cafés und Trinkhallen begegnet Mondaugen unter anderem: Gunther von Hagens, Franz Kafka, Sigmund Freud, einem unveröffentlichten psychoaktiven Gemälde von Neo Rauch, Hamlet, Stalin, einem Zapatisten-Comandante aus Chiapas/Mexiko, Frisier-Sufimeister Kara Ben Nemsi, dem Schwarzmondritter, Ernst Bloch, einem archetypischen Lindwurm auf dem Lindwurmfelsen, dem minnesingenden Plagwitzer Urahnen Melchior von Mondaugen sowie in den entscheidenden Momenten seines Lebens: der wundersamen Liebes- und Kunsttherapeutin Natascha-Lou Salomé. - Angeleitet von Natascha-Lou Salomé sagen am Ende des Buches alle Leser gemeinsam und wie hypnotisiert den Text der neuen Plagwitzer Internationalhymne auf:
"Moon over Plagwitz - fly through the Space
Moon over Plagwitz - my Nirwana Place!"


Thomas Sabottka: Backstage 
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Thomas Sabottka: Backstage
Hardcover im Format 12 x 19 cm mit 340 Seiten
Mit einem Vorwort von Dirk Bernemann


Backstage - Unveröffentlichtes, Best-Off, Outtakes, Tagebucheinträge, Fingerübungen, die "Once In A Lifetime" Tourchronik, Prosastücke und Kurzgeschichten, Skurriles, Melancholisches, Politisches, Süffisantes, Kolumnenartiges... eine Retrospektive aus 20 Jahren schriftstellerischen Schaffens.

"Sabottka ist im Leben. Hat Wurzeln, die er kundtut, hat Triebe, die er literarisch auslebt, hat seine Kunst, hat seine Realität. Die kleinen Aufstände aus dem Nichts, auch die sind sein Ding. Dafür bin ich mit ihm nach hinten gegangen, hinter die Bühne. Ich habe sein Buch gelesen und es war mir eine bunte Freude."
(Dirk Bernemann)


Pressestimmen:

"Thomas Sabottka und seine Texte in die Szene-Ecke zu stellen ist bequem, nahe liegend, aber auch ziemlich kurzsichtig. Denn obwohl der Autor nicht nur Stimmungen und Themen für viele seiner Geschichten, sondern auch einen gehörigen Teil seiner Leserschaft in der schwarzen Szene findet und aus der eigenen Zugehörigkeit keinen Hehl macht, bestechen die Texte doch vor allem durch schriftstellerisches Talent, Vielseitigkeit und echtes Handwerk. Von lyrischer Sozialkritik mit packender Metaphorik über Beziehungsgeschichten am Rande der Depression bis hin zu Tour-Tagebucheinträgen voller Ironie reicht die Bandbreite des Autoren, dem es überdies zumeist gelingt, das drohende Abgleiten in düsteren Szene-Pathos zu verhindern."
(André Domes/Rhein Main Presse)


Thomas Sabottka: (In Rotwein getränkte) Paracetamolträume 
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Thomas Sabottka: (In Rotwein getränkte) Paracetamolträume
Erschienen als Campus-Artifex-Ausgabe mit 24 Seiten.
Mit einer Randbemerkung von A.F. Spreng
(ASP/Der Schwarze Schmetterling)


A.F. Spreng
(ASP/Der Schwarze Schmetterling)

über Thomas Sabottka

"Thomas Sabottka nimmt uns (…) mit auf eine Zeitreise(…)"

und

"(…) verfügt er über die höchst seltene Gabe, seinen Figuren auf die für mich bestmögliche Art Authentizität zu verleihen: Sie werden durch ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Sie leben und atmen durch die Tiefe ihrer Gefühle, ihrer Sehnsüchte. (…)Weil er sie kennt, seine Helden. Er gehört zu ihnen und weiß deshalb, wovon er spricht."


Tristan Rosenkranz, Annett & Katrin Hetzel: Insomnia 
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Tristan Rosenkranz, Annett & Katrin Hetzel: Insomnia
Umfangreich bebilderte Kurzprosa auf edlem Bilderdruckpapier; 128 Seiten


"Insomnia" ist Lyrik zwischen Schönheit und Abgrund. Fantasie und Alltag, eigene und fremde Wege, Ideen und Emotionen verweben sich in zahlreichen Schichten zu expressiven, feinstofflichen, surrealen Bildwelten aus dem Wesen des Daseins. Auflehnung kommt zum Vorschein, Suche, Leiden, Erkenntnis und Licht.
In zahlreichen Texten bringt Tristan Rosenkranz gemeinsam mit stillen, feinfühligen und abgründigen Fotografien von Katrin und Annett Hetzel zum Ausdruck, wie sich Gelebtes und Gehörtes anfühlt, wie schön, finster und zerbrechlich dieses Leben ist.
In "Insomnia" findet eine Sprache Raum, die Zustände greifbar macht. Eine Sprache, die in mitunter schmerzhafter Offenheit diesen unendlich vielfältigen Reichtum unserer Innen- wie Außenwelt zu ergründen sucht. Fernab von Marktgeschrei und keineswegs immer leicht verdaulich.


Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch 
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Sven Augstein (Hrsg.): Grind The Nazi Scum - Das Buch
190 Seiten mit zahlreichen Fotos des gleichnamigen Festivals aus den vergangenen Jahren.


26 Autoren haben sich in diesem Buch zusammengefunden, um mit ihren Texten an der Schlagader der Zeit herum zu ritzen, nicht selten genug dabei auszurutschen und jene zu öffnen. Dabei scheuen sie sich nicht, im Angesicht der einmal geöffneten Wunde, in jene noch den Finger zu bohren. Schmerz soll ja befreiend sein. Es ist aber schön, wenn jener nachlässt. Und ohne Schmerzen wird es in diesem Buch, welches auch so manches befreiendes Lachen enthält, oder zum nachdenken anregt, nicht gehen.
Der Herausgeber hofft, mit den ausgewählten Texten, welche über 10 Jahre Undergroundliteratur aus diesem selten bunten Land vereint, für jeden Leser etwas Ansprechendes gefunden zu haben. Dabei wurde auf eine ausgewogene Mischung aus bereits gestandenen Literaten und ebenso vielen hoffnungsvollen Nachwuchskünstlern Wert gelegt. Aufmerksamkeit haben sie alle verdient.

Abo Alsleben
Bert X
Birgit Schulz
Bob
Claudia Feger
Dirk Bernemann
Dirot
Hardy Crueger
Hauke von Grimm
Herman Borgerding
Jan Off
Jerk Götterwind
Jörg Herbig
Kathrin Fritzenwanker
Kersten Flenter
Larry Warner
Marcus Mohr
Markus Wilmsmann
Michael Bammes
Michael Schweßinger
Robsie Richter
Silvio Colditz
Sven-André Dreyer
Sven Augstein
Urs Böke
Volly Tanner




Karl-Heinz Heydecke: Heude nass ... 
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Karl-Heinz Heydecke: Heude nass …
Lautpoesie
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 65 Minuten
Gesprochen von Karl-Heinz Heydecke


Lautpoesie ist eine Spielart der Lyrik, bei der die Laute, aus denen Wörter bestehen, neu zusammengestellt, im Klang verändert oder in ihrer bedeutungsunterscheidenden Qualität
neu interpretiert werden. Dabei entstehen höchst originelle Gebilde, deren lyrische Qualität sich vor allem in der unorthodoxen, aber wohlkomponierten klanglichen und rhythmischen
Organisation des Sprachmaterials zeigt - und deren Wirkung auf Leser oder Hörer, nach erstem Erschrecken, sehr erfrischend sein kann. Lautpoesie ist nicht nur ein Lese-, sondern vor allem ein Hörvergnügen; erst beim lauten Lesen erschließt sich die Poesie dieser Sprachkunstwerke ganz. Es ist eine Dichtung, die den Sprachlaut als grandioses Ergebnis einer einzigartigen Fähigkeit des Menschen feiert: Seiner Fähigkeit zur Artikulation.
Karl-Heinz Heydecke, geb. 1957, M.A., Linguist, Logopäde, Musiker, Lautperformer.
In Braunschweig aufgewachsen, Studium und Ausbildung in Münster, Tübingen,
Darmstadt. Seit 1997 in der Erwachsenenbildung tätig. Konzerttätigkeit seit 30 Jahren;
Lautgedichte seit 2003. Verheiratet mit der Schriftstellerin Sonja Ruf; lebt in Leipzig.

Presse:

"Heydecke beherrscht die Aussprache-Akrobatik schriftlich wie mündlich. Das gibt Lesungen,
die einzigartig sind. Heydecke fasziniert im Vortrag; wir sind begeistert und
empfehlen!"
Henner Kotte in BLITZ, III/07
"Der Sprachartist Karl-Heinz Heydecke ist ein absoluter Meister seines Fachs. Faszinierende
Sprachkunststücke, beeindruckend, wie vielfältig Sprache eingesetzt werden
kann."
Dr. S. Mader in BADENER RUNDSCHAU, V/06
"Reizvoll die tiefe, sonore Stimme von Lautperformer und Logopäde Karl-Heinz Heydecke,
der lachte und röchelte, brüllte und flüsterte und im Laufe des Abends eine
ganz neue Sprache zu entwickeln schien."
Heide Lang im LEIPZIGER VOLKSZEITUNG X/07
"Schließlich der Höhepunkt des Abends: Heydecke duelliert sich virtuos Gitarre spielend
mit seiner eigenen Playbackaufnahme. Großartig ist auch seine lautpoetische
Interpretation."
Janna Kagerer in LEIPZIGER VOLKSZEITUNG XII/07



Sven-André Dreyer: Sechzehn seltsame Stunden (Hörbuch)  
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Sven -André Dreyer: Sechzehn seltsame Stunden
Erzählungen und Gedichte
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 65 Minuten
Gesprochen vom Schauspieler Johannes Gabriel


Sven-André Dreyer beschreibt in seinen Texten das Kleine, das vermeintlich Unscheinbare, das häufig Überschattete. Er beobachtet scharf die oft übersehenen Details eines alltäglichen Lebens, zeichnet einen Ausschnitt, und plötzlich wird aus einer Nebensächlichkeit das Große, das Bedeutende, das Alles.
Und nicht immer ist dies positiv…

Sven-André Dreyer veröffentlichte in den vergangenen Jahren zahlreiche Texte, Gedichte und Erzählungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Zudem gewann er diverse Literaturpreise für seine Lyrik und Prosa.



Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten (Hörbuch) 
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Michael Schweßinger: Von Seemännern und anderen Gestrandeten
Geschichten aus Lindenau und Anderswo
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 70 Minuten
Gesprochen von Michael Schweßinger und den Gastsprechern Volly Tanner und Daniel Braun



"Dieses Buch ist politisch absolut unkorrekt, stellenweise deprimierend und wahnsinnig ungerecht. Aber es ist auch zum Brüllen komisch, gut beobachtet und, man kann es nicht verleugnen, irgendwie auch wahr. Es zeigt Leipzig abseits von Boomtown und Medienstadt, wo es reich ist an Vergangenheit und arm an Zukunft"
www.buechereule.de



Hauke von Grimm: Schwere See (Hörbuch) 
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Hauke von Grimm: Schwere See
Lyrik, Prosa, Kurzgeschichten
Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio
Laufzeit: 63 Minuten
Gesprochen von Hauke von Grimm


Als Mitbegründer führte er den Kunststoffclub zwei Jahre durch die Leipziger Locationen, als Chefköter und Herausgeber begründete er die Revierköter-Lesungen, als Moderator war er auf diversen Musikkonzerten zugegen, bei Radio Blau sendet er seit mehr als zwei Jahren mit der Literatursendung "LesBar" und der Musiksendung "ZerberuS GrimmklanG", als Urmitglied der Lesebühne "Schkeuditzer Kreuz" rockt der die Bühne in "Horns Erben" in Leipzig … und jetzt endlich hat ihr seine Stimme nur für euch allein zu Hause auf dieser CD.



Shayariel: Nahezu zwölfundzig wi(e)derwürdige Merkwertigkeiten 
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Shayariel: Nahezu zwölfundzig wi(e)derwürdige Merkwertigkeiten
106 Seiten


»Ja, wat ist dat denn hier schon wieder?«
»Was meinst du?«
»Na, dieses Dings hier, dieses ... Buch, oder wie sich das nennen möchte.« Die Aussage wird von einem mehr oder weniger angewiderten Fingerzeig begleitet.
»Ach, das. Ja ...« Der Aussage folgt ein fragendes Schulterzucken. »Na, ein Buch halt. Obwohl ... ein merkwürdiges Buch, würde ich mal sagen.«
»Genau! Allein dieser Titel!« Man schaudert.
»Richtig, und ob es der literarischen Kunst wirklich würdig ist? Ich weiß ja nicht. Andererseits ... erlesen scheint es irgendwie schon.«
»Was?«
»Na, dieses Dings hier, dieses ... Buch. Allein dieser Titel: Nahezu zwölfundzig wi(e)derwürdige Merkwertigkeiten.«
Man erkennt einen bemerkenswert nichtswürdig fragenden Blick auf dem Gesicht.
»Er verrät doch schon alles: deutlich mehr als zwölf Geschichten, allemal ausgesprochen merkwürdig, aber in ihrer Art bemerkenswert einzigartig.«
»Tja, eigentlich ... wo du recht hast, hast du recht.«
Spontanes Erhellen des Antlitzes, entschlossener Griff nach dem Buch.
Gekauft.


HC Roth: Der Tag, als Berta Bluhmfeld starb 
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HC Roth: Der Tag, als Berta Bluhmfeld starb
Kurzgeschichten, 154 Seiten


Der Tag, als Berta Bluhmfeld starb, war ein heißer, ein sehr heißer Tag. Ich saß an meinem Swimmingpool, die Sonne schien mir ins Gesicht, die Sonnenbrille saß lässig auf der Nase. Als das Telefon klingelte, war ich gerade dabei, eine Flasche Champagner zu öffnen, immerhin hatte ich etwas zu feiern.

HC Roth entführt den Leser auf eine paradiesische Insel, an deren Strand zahllose gescheiterte Existenzen gespült wurden: traurige Staubsauger, abgehobene Außerirdische, verstörte Kriegsheimkehrer, verliebte Fische, Barkeeperinnen mit Burn-Out-Syndrom und abgehalfterte Rockstars geben sich hier die Klinke in die Hand. Teils bissig, teils liebevoll entwirrt er ein Knäuel von oftmals frappierenden Zusammenhängen, welche sich auch über und hinter dem Horizont fortsetzen, wobei es dem Autor gelingt, ein faszinierendes, fesselndes Märchen zu erzählen, in das man sich verliert, verliebt, und mit angehaltenem Atem zu der Feststellung gelangt, dass am Ende wohl doch jeder bekommt, was er verdient.

Eine außergewöhnliche Allegorie auf das Leben.

Hätte mich nicht die Schönheit des Moments gelähmt, die Kraft des Ozeans mir den Atem geraubt, ich wäre verwundert, ja, sehr verwundert und erstaunt gewesen ob jener Geschehnisse, welche sich da nur einige Hütten weiter abspielten. Doch all das nahm ich nur am Rande wahr, kam mir nicht im Geringsten seltsam vor, es geschah halt. Es passierte eben, passierte zwar, geschah, war da, nicht aber in meiner Realität.



Jerk Götterwind: Die verdammten Jahre 
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Jerk Götterwind: Die verdammten Jahre
Lyrik und Kurzprosa; 136 Seiten


Gedichte und Kurzgeschichten, entstanden zwischen 1992 und 2007, erschienen in verschiedenen Fanzines und Anthohologien, hier erstmals zusammen gefasst.
Eine Gradwanderung zwischen Depression, Hoffnung und der Einweisungsverfügung.

Draußen geht die
Sonne langsam auf während
Ich am Computer sitze
Und spüre wie mein Körper
In Flammen aufgeht


Larry Warner: De-Generation 
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Larry Warner: De-Generation
142 Seiten


Eine Collage aus nervösen Erinnerungsfetzen, amerikanisierten Zukunftshöllen und ständiger Ohnmacht.
Überdimensionale Kaninchen, die deprimierte Existenzen ins Weltall führen stehen ebenso für den allmählichen menschlichen Verfall
wie Hirne saugende Zombies und cracksüchtige Krankenschwestern.
Anhand solcher Gestalten entsteht ein Bild, das kein Schrecken kennt,
aber Resignation und Isolierung. Die Protagonisten stapfen ziellos durch eine zu groß und klein gewordene Welt,
die ihnen nichts über die eigene Existenz verrät und diese auch kaum zulässt.
Während alles immer mehr High-Tech und upgraded wird schreitet die Degeneration in den Straßen ungehindert voran.
In den dunkleren Ecken der Städte kennen nur wenige Aristoteles und Kant, neue Götter haben hier das Feld übernommen
und predigen Betäubung und Desozialisierung.
Um die Würde des Menschen steht es schlecht.
Dies ist das Buch dazu.


Corwin von Kuhwede: Dessert zum Nachtisch 
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Corwin von Kuhwede: Dessert zum Nachtisch
Kurzprosa und Lyrik
120 Seiten



Was hat ein Schimpansenschamhaar mit einem Glas Marmelade gemeinsam? Mindestens genausoviel wie dieser Vergleich mit diesem Buch. Aber hier geht es auch nicht um Logik und Realität, sondern vielmehr stellt Corwin von Kuhwede seine eigene Interpretation vom alltäglichen Geschehen auf übertriebene und skurile Art und Weise dar. Beispielsweise sind da der einarmige Aufzugsbauer, der Frauenmissversteher mit Höhenangst und die durchgeknallte Psychotherapeutin mit Angst vor eckigen Räumen, die gemeinsam in einem Aufzug stecken bleiben. Außerdem beweisen Strohhalm und Zunge, dass das Leben für einen die unmöglichsten Geschichten bereit hält. Beispielsweise den Drogendealer namens Tüte, der eine selbst entwickelte Markstrategie zum besseren Produktabsatz entwickelt hat. Aber auch seinen imaginären Liebschaften widmet sich der Autor, in dem er über seine Liebe zu einem Papageien schreibt oder darüber was der Name über eine Frau aussagt. Wenn der Großteil des Buches zwar den Erwachsenen gewidmet ist, so sind dennoch auch märchenhafte Geschichten für die Kleinen und Großen unter uns dabei.
Kurzum ein schmackhaftes Dessert für die ganze Familie.


Sven-André Dreyer: Freizeichen - Lyrik und Kurzprosa 
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Sven-André Dreyer: Freizeichen - Lyrik und Kurzprosa
Mit einem Vorwort von Joachim Witt
108 Seiten


Was ist? Was war? Was wird?

Die Kurzgeschichten und Gedichte des Sven-André Dreyer sind scharf gezeichnete Abbilder seiner Erlebniswelt, oft tragisch geprägt, aber auch schon mal der Wortspiele wegen, humoristisch abgehoben. Es endet nicht unbedingt alles im Hier und Jetzt.
Zweifel an der Beherrschbarkeit menschlicher Beziehungen, naturalistische Bilder, Kindheitserinnerungen, von verklärter, sequenzieller Harmonie. Tragische Tagträume oder auch Situationen gelebter Tristesse.
Ich finde mich oft wieder in seinen Bildern und Geschichten mit überraschendem Ausgang.

Joachim Witt
im Februar 2009


Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners 
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Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners - Stories
Taschenbuch mit 114 Seiten


"Ich kann über diese elf Stories nicht viel mehr berichten, als dass es eben elf Stories über einen mir bekannten Typen sind, der meistens irgendwelchen miesen Jobs nachgeht, sich dabei oft recht burschikose Gedanken zur Welt macht und manchmal meinen Namen als Pseudonym benutzt."

Michael Schweßinger


Hauke von Grimm: Fracht - Erzählungen 
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Hauke von Grimm: Fracht
Buch mit 134 Seiten

Fracht ist etwas, was getragen wird oder transportiert, etwas das sein Gewicht hat, etwas das seinen Träger spüren lässt, was es wiegt.
Fracht ist Ladung der Schiffe, Züge und Flugzeuge, von einem zum anderen.
Fracht ist etwas das beschäftigt.
Fracht kann Last sein, die erdrückt oder Hab und Gut, das es zu bewahren und weiterzureichen gilt.
"Fracht" ist eine Zusammenstellung von Texten, die all das für seinen Schreiber sind und vieles zugleich.

Hauke von Grimm hat einige davon seit mehreren Jahren mit sich herumgetragen, zum Teil im Kopf als Idee, die ihn nicht los ließ, zum Teil niedergeschrieben. Er hat sie auf Lesungen vorgetragen und im Lauf dieser Zeit über- und bearbeitet. So, wie ein Schreiber seine Worte beeinflusst, so prägen diese auch ihn.
Die Veröffentlichung ist Loslassen, Zusammenpacken und Aufgeben einer Fracht, Erhalt einer gebündelten Sammlung an Gedanken.
Der Autor hat immer auf beiden und nie zwischen den bekannten zwei Stühlen gesessen und so sind seine Geschichten immer nachdenklich und humoristisch, Bauch und Kopf, Frage und Antwort.
"Fracht" handelt von alltäglichen Begegnungen und von Treffen mit phantastischen Wesen, von Tieren an der Leine und unter den Reifen, es geht um solche und solche Menschen und die Möglichkeiten jemand anderes zu sein und um die Gedanken, die um alles herum zirkeln. Dabei will er nicht belehren sondern erzählen - über seine Welt und seine Menschen und die Chancen des Lebens, wie er es sieht.

Er ist ein Beobachter, der dem Leser Fracht mit auf dessen eigene Reise geben möchte.