Liebe


Anja Kümmel: Das weiße Korsett 
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Anja Kümmel: Das weiße Korsett
Ein Roman im Paperback mit 226 Seiten


Eine junge Frau in den USA, ohne Geld und ohne Vergangenheit, haust bei einem exzentrischen Musiker in dessen begehbarem Kleiderschrank. Traumverloren lebt sie in den Tag hinein.
Bisweilen stürzen bruchstückhafte Erinnerungen von erschreckender Heftigkeit auf sie ein. So auch, als sie am Straßenrand ein weggeworfenes weißes Korsett findet. Sie meint, sich an die Frau zu erinnern, der es gehörte. Alles deutet auf ein Verbrechen hin.
In der folgenden Nacht wird sie von einem geheimnisvollen Kind besucht, das behauptet, noch nicht geboren zu sein. Zwischen dem Kind und der Besitzerin des weißen Korsetts scheint eine Verbindung zu bestehen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche. Ein riskantes Spiel mit den Puzzleteilen verschütteter Erinnerung beginnt.

Ein Tod wird geklärt. Eine Leiche verschwindet. Ein Geist verblasst. Eine Freundschaft entsteht. Eine Liebe überlebt.


Elia van Scirouvsky: Aus dem Abend getrunken 
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Elia van Scirouvsky: Aus dem Abend getrunken
Lyrik und Kurzprosa
Ein Leseheft mit 34 Seiten im DIN-A5-Format.
Inklusive eines Interviews mit Elia van Scirousvky, geführt von Volly Tanner


"Liebe ist die Geißel des Lebens. Wer von ihr getroffen wird, ist nicht mehr der, der er einst war. Wen sie verschont, wird seines Lebens nicht mehr froh. Es ist eine ausweglose Situation. Es ist die Hölle." Worte eines weisen, sehr deprimierten Androiden, in einem Heftroman, anderthalb Stunden zurückgelehnte Unterhaltung - und Raumschiffe knallen aneinander, Universen vergehen, Superintelligenzen tauchen auf und unter - und da dies noch nicht reicht, sind feenhafte Wesen dabei, die Menschheit unter ihre Knute zu zwingen.
Elia wäre passend in diesen Geschichten - so wie er gebückt durch seine Lesungen hüpft, theatralisch Texte in die Köpfe seines Publikums knibbert, wie er Leben erzählt, um aufzubewahren, zwischen all der hastenden fortschrittsfanatischen Wirklichkeit nach den leisen Momenten fandet - wie er purzelt und stolpert und sich windet, Farne zur Seite schiebt und hindurch lugt, wissend und schelmisch und in seiner Individualität beruhigend. Elia hebt den Kopf hoch und verfolgt die sich im Sonnenlicht spiegelnden Schmetterlinge des Zeitgeistes. Sie platschen trunken gegen Wände aus Unverstand und gleiten in den Moder der Geschichte. Er aber fischt sie aus der nebelwabernden Wirklichkeit heraus, streichelt ihre Flügel heil und gibt ihnen noch eine Chance, weiter zu fliegen - weiter zu machen.
Als es mir einmal richtig beschissen ging, saß Elia mit einem Glas Bier bewaffnet neben mir und sagte: "Volly, der Schmerz gehört zu unserem Job!"

Auch dich wird eines Tages jemand aus den Gaststätten und der Einsamkeit befreien!

Volly Tanner

Pressestimme:

"Kreativität, Persönlichkeit und Tiefsinn begleiten den Leser und schaffen Hunger auf mehr"

Dark Spy Magazine - Juli 2007


Thomas Sabottka: Tremendista 
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Thomas Sabottka: Tremendista
Buch im Softcover mit 340 Seiten im A5-Format


Manuel, der Protagonist des vorliegenden Romans, auf der Flucht vor seiner Vergangenheit in den Weiten der andalusischen Sierra gelandet, erinnert sich in Rückblenden an die zwei größten Liebesbeziehungen seines Lebens.
Da ist Juliane, die große Jugendliebe an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die Kindheit noch nicht ganz beendet. Voll grenzenloser Romantik, großer Träume und dem Glauben, dass diese Liebe unbesiegbar ist, ja ewig währt.
Da ist Katja, die Frau seiner Träume, mitte Zwanzig, nachdem die vergangenen Jahre schon ihre Spuren hinterlassen haben und mit der das Glück endlich in greifbare Nähe gerückt zu sein schien.
Die Erinnerungen an diese beiden Phasen seines Lebens sind voller Melancholie, voller Schönheit, voller Poesie, aber auch mit Schmerzen und Wut verbunden. Denn die Frage, die sich in der Gegenwart stellt lautet, warum diese beiden Lieben scheiterten.
In poetischen Sprachbildern arbeitet Sabottka mit der durchaus ironisch gemeinten Metapher, dass das Leben im Grunde wie ein Stierkampf sei. Der Protagonist bewegt sich wie ein Matador in der Arena. Jede Liebe ist für ihn ein Kampf, bei dem es nicht darum geht, den Sieg zu erringen, sondern am Leben zu bleiben und vor allem eine gute Figur zu machen. Bis er eines Tages einen unbedachten Schritt macht und ihn der Stier auf die Hörner nimmt. Und in dieser Idee, dass das Leben, genau wie der Stierkampf, brutal, kitschig, leidenschaftlich ist und beide tödlich enden, liegt vielleicht auch die Erkenntnis des Scheiterns.

"Tremendista" folgt den Phasen einer Corrida (Tercios) und den Takten des Boleros gleichermaßen.
Im ersten "Tercio" passiert noch nichts weltbewegendes, ist eine gewisse Naivität und der sichere Glaube daran, dass noch alles offen ist, noch die Chance des Sieges besteht, vorherrschend. Doch schon im zweiten "Tercio" werden die zugefügten Wunden blutiger und der dritte steigert sich, konsequenterweise zum tödlichen Finale. Wie der "Bolero" beginnt "Tremendista" leise, unauffällig, einschmeichelnd, um sich dann langsam anschwellend, immer lauter werdend, in einem explosiven, dramatischen Gewitter zu entladen, dass den Leser atemlos zurücklässt.

"Tremendista" bildet den fulminanten Abschluss der halb autobiografischen Trilogie, die mit "Play" begonnen und mit "Rewind" fortgesetzt wurde.

Pressestimmen:

"Wir brauchen Geschichten mit Feuer, Leidenschaft und neuen Ideen, neue Sichtweisen, neue Antworten, neue Phantasien. Und all das hat "Tremendista". Die Geschichte ist so gnadenlos echt, so entwaffnend ehrlich und sie beinhaltet, zumindest für meinen Geschmack, auch mal wieder unverklemmten und dennoch nicht in Plattitüten sich versteigenden Sex, der immer genau so lange dauert, wie guter Sex eben dauern muß... auch wenn es mal schlechter Sex ist.
Qualitativ kann sich "Tremendista" darin durchaus mit den Werken seiner Zeit messen und wird, wenn es zu rechten Zeit am rechten Ort liegt, ganz groß rauskommen. Das wichtigste ist aber: "Tremendista" hat mich nachhaltig berührt. Wenige Romane können solches von sich behaupten :-) Und deshalb ... Lesen ... Ist wieder unglaublich trendy... Und richtig Motorradfahren ist auch nicht viel realistischer..."
www.subkultur.com

"Thomas Sabottka lässt uns am Leben von Manuel teilhaben, als stünden wir daneben. Sein Schreibstil ist plastisch, emotional und nachfühlbar. Lange kein so hervorragendes Buch gelesen, mit dessen Hauptcharakter man sich gleich identifizieren kann. Man steigt in die Gedanken voll ein, ohne dass man sich in eine fiktive Lage versetzt fühlt. Tremendista ist wie das Leben. Die erste Liebe, die Wendeerlebnisse und die weiteren Etappen von Manuel könnten unsere sein; sind teilweise sogar die unseren. Mit jedem Wort sagt man sich "so war es, so ist es, so wird es sein".
Fazit:
Eine absolute Kaufempfehlung."
www.schwarzes-leipzig.net


Oliver Baglieri: Epinikion - Liebesgedichte 
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Oliver Baglieri: Epinikion - Liebesgedichte
Buch im Paperback 80 Seiten


Mit diesem Buch erscheint erstmalig eine Sammlung von Liebesgedichten des Autors Oliver Baglieri, welcher sich bereits durch zahlreiche andere Buchpublikationen einen Namen gemacht hat.
Damit setzt sich in Baglieris Wirken eine offenkundige Zwangsläufigkeit fort, welche sich aus Sinngebung und der Qualität von Zeit ergibt...und fernab des kunterbunten Mediendschungels nicht nur nach Werten sucht, sondern zurück ins Fühlen führt. Mag sich der ewig währende Kampf von Verstand und Gefühl auch fortsetzen - erst die Wahrnehmung intensiven Erlebens und des Zulassens von Gefühlen bewirkt, das Leben auch als das zu erfahren, was es sein sollte: lebenswert!
So auch ist der Titel dieses Buches zu verstehen: Als Sieges- und Loblied auf die Liebe, die uns so oft irrationale Wege einschlagen lässt, jedoch immer nur eines im Sinne hat: Das wahre und großartige Glück.

Edgar Eno

Pressestimmen und Leserkritiken:

"Epinikion lässt uns auf die Knie fallen, die Hand, der Liebsten nehmen und ihr in die Augen schauend mit einem Lächeln Zeile für Zeile vortragen, denn jedes einzelne Gedicht will nur sagen 'Ich liebe Dich'. Von gefühlvoll bis leicht steril ist alles vertreten."
ARCAngel (www.schwarzes-leipzog.de)
"So viel Wärme, so viel Liebe (...)!!! Respekt für den Künstler!!! Ein Traum der Liebe"
Lesermeinung unter www.amazon.de