Karl-Heinz Heydecke: Heude nass … Lautpoesie Ein Hörbuch aus der Hörbuch-Edition junger Autoren des MonophonStudio Laufzeit: 65 Minuten Gesprochen von Karl-Heinz Heydecke
Lautpoesie ist eine Spielart der Lyrik, bei der die Laute, aus denen Wörter bestehen, neu zusammengestellt, im Klang verändert oder in ihrer bedeutungsunterscheidenden Qualität neu interpretiert werden. Dabei entstehen höchst originelle Gebilde, deren lyrische Qualität sich vor allem in der unorthodoxen, aber wohlkomponierten klanglichen und rhythmischen Organisation des Sprachmaterials zeigt - und deren Wirkung auf Leser oder Hörer, nach erstem Erschrecken, sehr erfrischend sein kann. Lautpoesie ist nicht nur ein Lese-, sondern vor allem ein Hörvergnügen; erst beim lauten Lesen erschließt sich die Poesie dieser Sprachkunstwerke ganz. Es ist eine Dichtung, die den Sprachlaut als grandioses Ergebnis einer einzigartigen Fähigkeit des Menschen feiert: Seiner Fähigkeit zur Artikulation. Karl-Heinz Heydecke, geb. 1957, M.A., Linguist, Logopäde, Musiker, Lautperformer. In Braunschweig aufgewachsen, Studium und Ausbildung in Münster, Tübingen, Darmstadt. Seit 1997 in der Erwachsenenbildung tätig. Konzerttätigkeit seit 30 Jahren; Lautgedichte seit 2003. Verheiratet mit der Schriftstellerin Sonja Ruf; lebt in Leipzig.
Presse:
"Heydecke beherrscht die Aussprache-Akrobatik schriftlich wie mündlich. Das gibt Lesungen, die einzigartig sind. Heydecke fasziniert im Vortrag; wir sind begeistert und empfehlen!" Henner Kotte in BLITZ, III/07 "Der Sprachartist Karl-Heinz Heydecke ist ein absoluter Meister seines Fachs. Faszinierende Sprachkunststücke, beeindruckend, wie vielfältig Sprache eingesetzt werden kann." Dr. S. Mader in BADENER RUNDSCHAU, V/06 "Reizvoll die tiefe, sonore Stimme von Lautperformer und Logopäde Karl-Heinz Heydecke, der lachte und röchelte, brüllte und flüsterte und im Laufe des Abends eine ganz neue Sprache zu entwickeln schien." Heide Lang im LEIPZIGER VOLKSZEITUNG X/07 "Schließlich der Höhepunkt des Abends: Heydecke duelliert sich virtuos Gitarre spielend mit seiner eigenen Playbackaufnahme. Großartig ist auch seine lautpoetische Interpretation." Janna Kagerer in LEIPZIGER VOLKSZEITUNG XII/07
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