Biografisches


Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends 
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Constanze S.: Märchenland im Müll - Der Zauber des Elends
Taschenbuch mit 142 Seiten
Mit einem Vorwort von Oliver Baglieri sowie einem Nachwort von Dirk "Dirot" Rotzsch (lament)


Dopingen ist Fiktion, kann man sich beruhigen, die Geschichte nicht, denn Dopingen ist überall. Und die Geschichte dieser Stadt hat realen Hintergrund.
Dopingen hat diese Punk und Fixerszene, wie es sie in jeder Hunderttausendseelen-Metropole gibt. Man trifft sie auf Bahnhofs-Vorplätzen, in Parks oder bettelnd in den Passagen, bereit für den Stoff das letzte Hemd zu geben. Oder es zumindest auszuziehen, um an den nächsten Fix zu kommen. Sie sind die Ausgestoßenen, nein die Ausgekotzten der Gesellschaft.
Hier hat die Punkbewegung nichts Pseudoromantisches, hier hat die zum Pop verkommene Platitüde von "No Future" einen ganz realen Bezug. Es ist die Geschichte eines gruppendynamischen, körperlichen und moralischen Verfalls.
Das Verstörende an diesem Buch ist seine Authentizität. Denn alles hat sich so zugetragen.
Und Constance S. agierte nicht nur als analytische Beobachterin sondern war selbst Passagier auf diesem Höllentrip. Aber auch in dieser Welt gibt es so etwas wie Liebe. Und ein Abrisshaus verwandelt sich in ein Märchenland aus Müll. Doch der Zug fährt unaufhaltsam weiter. Zaudernde Aussteiger werden vom Fahrwerk zermahlen, Fatalisten bleiben eh sitzen. Nur Constance S. dokumentiert alles stoisch und mit einer Präzision, wie es nur scharf Sehende können. Oder auch nicht: denn Constance S. wird zusehend erblinden. Und doch schärfer sehen als alle anderen. Dieses Menetekel vor Augen, und nie mehr das Sonnenlicht sehen werdend, ist sie doch die Lichtgestalt und Vorbild. Nicht wegen, sondern durch ihr Handicap.
Eine Hommage an das Leben in mitten des Gestanks und der Pestilenz der urbanen Gesellschaft. Und auch ein Ausweg, fern aller bonbongefärbten medialen Lösungsansätze.
Lesenswert, fesselnd und ein Vorschlag als Lektüre für angehende Streetworker. Und nicht nur für die. Eine unkonventionelle Art , das Leben zu bejahen, wenn man die Quintessenz des Buches verstanden hat.

Dirk "Dirot" Rotzsch
(lament)

Pressestimme:

[...] ein Buch, dessen Sog man sich schwer entziehen kann. Erschütternd, ergreifend, nüchtern, ehrlich, abgeklärt, abstoßend und faszinierend schildert es ein Leben im Dreck, im Müll, umgeben von Verfall, Gewalt und Ablehnung.
"Märchenland im Müll" ist ein Buch, das man Sozialarbeitern und Drogenbeauftragten geben sollte, damit sie verstehen, worin für einige unserer Kids die Faszination im Rausch, in diesem Leben liegen kann. Ein Buch, das man aber auch unseren Kids geben sollte, anstatt sie einfach nur vor "Drogenmissbrauch" zu warnen, damit sie erkennen, wie abstoßend und grausam dieses Leben sein kann.
Es ist vor allem aber ein Buch, das einen nicht kalt lässt. Das den Leser bewegt, das ihn eintauchen, ja teilhaben lässt an dieser Welt, aus der sich Constanze S. gelöst hat, um im wahrsten Sinne des Wortes als "Überlebende" zu dokumentieren.
Voyeure und "Elendstouristen" werden an diesem Buch keinen Spaß haben, dazu bietet es zu wenig skandalös-Schillerndes. Allen anderen Lesern, Menschen mit offenen Augen und, vor allem Herzen, kann es aber sogar Kraft geben. Denn in der Hoffnung, dass selbst im Müll, im Verfall irgendwo Liebe sein kann, dass im Leben, so elend es erscheinen mag, immer auch ein Märchen versteckt sein kann und dass sich die Suche danach lohnt [...]
www.obliveon.de

"Mit einer ergreifenden Ehrlichkeit und ausdrucksstarken Sprache erzählt Constanze S. von ihrer Zeit des täglichen Ausbruches aus der gutbürgerlichen Welt in die sie Abend für Abend zurückkehrt. Sie skizziert hierbei auch ihre eindrucksvolle Flucht vor ihrem eigenen Schicksal - dem allmählichen Erblinden.
Sie saugt jedes einzelne Detail dieser Welt in sich auf und gibt es an dem Leser weiter, der sich nicht wehren kann, ein Teil dieser Welt zu werden.
Constanze S. findet Tag für Tag die Zuflucht in der Punker- und wachsenden Drogenszene ohne dabei jedoch ihr Lebensziel aus den Augen zu verlieren. Während die Freunde um sie herum sich durch Gewalt und Drogen selbst aufgeben, findet sie ihren Weg.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen. 5/5 Sternen"
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007

"Ein interessantes wie abschreckendes Buch über ein Thema, bei dem die meisten Menschen am liebsten sofort wegschauen."
DARK SPY, 2-2007

"Das Buch beeindruckt tief [...]. Absolut lesenswert!"

ORKUS, Ausgabe Juni 2007

"Diese Geschichten verschlagen mir den Atem. Wenn sie Fiktion wären, wären sie große Literatur, die sich keines Vergleiches zu schämen braucht. Als Schilderungen von Erlebnissen aber durchbrechen sie eine Schallmauer. Ich hoffe inständig, dass Constanze S. weiterschreibt."

Lesermeinung unter amazon.de


Michael Schweßinger: In darkest Leipzig 
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Michael Schweßinger: In darkest Leipzig
Über die seltsamen Sitten und Gebräuche der Lindenauer
Taschenbuch mit 104 Seiten im edlen Hochglanzcover
Mit einleitenden Worten von Volly Tanner


"Als ich 2004 für ein studienbegleitendes Praktika nach Afrika aufbrach, vermutete ich noch, dass Fremdartigkeit und Exotik notgedrungen in anderen Kulturen beheimatet wären und ich mit jedem Flugkilometer diesem Phänomen näher kommen könnte. Doch nicht in der Weite jenes Kontinents sollte ich auf das Gesuchte treffen, sondern die Fremde wartete, nach meiner Rückkehr, mit bizarren Gesichtern und unbekannten Sitten, direkt vor meiner Wohnungstür. In Leipzig-Lindenau."

Pressestimmen und Lesermeinungen:

"Ein Buch, das die traurige Wahrheit nicht in Watte packt, sondern amüsant die Last des positiven Denkens zeigt."
Lesermeinung auf www.Amazon.de

"Vom kleinen Schmunzler bis zum Lachanfall mit Tränen in den Augen konnte beim Lesen alles verzeichnet werden. Es macht einfach nur Spaß in diesem Buch zu schmökern. Da ich selbst nicht unweit von Lindenau gewohnt habe, kommt mit doch das eine oder andere nur allzu bekannt vor.
Michael Schweßingers unbeschwerte Art alltägliche Geschehnisse und besondere Ereignisse in Worte zu fassen, ist erfrischend und man traut sich kaum, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man nicht auch die letzte Seite verschlungen hat.
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen."
www.schwarzes-leipzig.net - Januar 2007


Sven Augstein: Nachkriegsjugend 
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Sven Augstein: Nachkriegsjugend
Ein Roman über jugendliche Fehltritte, fehlende Altersweisheit und fast schon alltäglichen Begebenheiten!
Buch mit 338 Seiten im A5-Format


Trotz oder gerade wegen, Slime, AC/DC, Slayer und Toxoplasma und all den anderen, die als Poster die Wände von Ernesto Weilers Bude in seiner Jugend verschandelten, hat er eine Lehre gemacht, war beim Zivildienst und hat zehn Jahre seines Lebens in einem AJZ verbracht. Dieses AJZ mit aufgebaut, ungezählte Konzerte, Lesungen und Projekte organisiert, sich als Antifaschist mit Überzeugung zu erkennen gegeben und sich hier und da auch in der kommerziellen Politik betätigt. Und er ist sogar regelmäßig der Erwerbsarbeit nachgegangen.
Dieses Buch dreht sich vor allem um sein Leben. Ach Quatsch. Nicht nur sein Leben. Eigentlich geht es hier um das Leben vieler Menschen. Denn seine Geschichten sind weder alltäglich noch einmalig, weder einzig noch artig. Auch wenn vieles von dem euch berichtet wird, manchmal weit außerhalb des Vorstellbaren angesiedelt scheint, könnte sich doch alles wirklich so, oder so ähnlich, abgespielt haben. Wie sich dies alles gestaltete, erfährst du, lieber Leser, in diesem Roman. Was du davon glaubst, soll nur dir allein überlassen sein. Schließlich werden in diesem Buch nur Geschichten erzählt.

Sven Augstein


Augstein nimmt Dich ein klein wenig mit - in seine Welt. Dort gibt's stumpfe Faschisten, sinnlose Säufereien, menschliche Katastrophen und allerorten eine laufende Kettensäge, die jedes Mal, wenn der Protagonist am Abheben ist, die Flügel zerfleddert.

Volly Tanner


"Nachkriegsjugend" sind Geschichten aus der ostdeutschen Diaspora, einem Landstrich, den die Politik schon lange den dumpfbackigen Parolen des neofaschistischen Miefs überlassen hätte, wären da nicht ein paar aufrechte und aufrichtige Stimmen wie die von Sven Augstein. Die Geschichte von Ernie Weiler ist ein authentischer, brachialer Erlebnisbericht aus einer deutschen Gegenwart, die viele nicht wahrhaben wollen oder durch spröde - verzärtelnde Ostalgie - Poesie den Mechanismen des Buchmarktes übereignen. Während das Land bereits in Trümmern liegt, kämpft Ernie Weiler weiter gegen den alltäglichen rechten Terror und das Verschwinden des Verstandes, sucht nach Liebe in einer Welt, die oftmals nur in Rausch und Vergessen erträglich ist. Augstein beschreibt die bundesrepublikanische Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts ungekünstelt, in direkter, ironischer Sprache, leidenschaftlich und humorvoll. Ob das Literatur ist? Erzählern wie Sven Augstein wird das egal sein. Er schreibt um, seine Wut zu kanalisieren und um seine Würde als denkender Mensch. Um nicht weniger als das Überleben.

Kersten Flenter


Oliver Baglieri: Als die Gruftis Buttons trugen - Erinnerungen eines Buttonverkäufers 
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Oliver Baglieri: Als die Gruftis Buttons trugen - Erinnerungen eines Buttonverkäufers

Oliver Baglieri - Der Mann mit der Buttonwand

Wer von uns kennt sie nicht, diese kleinen, runden, gern gesehenen Knöpfe?
Oh ja, ich denke jeder kennt sie, jeder liebt sie und ja, auch jeder will sie!
Buttons heißt das Zauberwort.
Dieses Buch ist genau DAS Richtige für den täglichen Buttongebrauch.
Woher kommen sie? Wer verkaufte sie? Und was für eine Geschichte steckt genau hinter meinem Lieblingsbutton?
Fragen, die die Welt bewegen. Und ja - die Antworten sind nur ein paar Bücherseiten von uns entfernt.
Jeder ambitionierte Buttonkäufer kann sich wohl noch genau erinnern, wenn es in den Gängen nur noch schallte: "Der Buttonmann ist wieder da!" Und Oliver Baglieri war ein Buttonmann. Einer jener, der es vermochte jedem Freund dieser kleinen runden Scheiben mit der Kupferklammer auf der Rückseite glückliche Momente zu bescheren.
Dies sind seine Geschichten über die Erlebnisse aus dieser sammelwütigen Zeit. Und mehr noch - der Einblick in eine vollkommen neue Dimension der Geisteswissenschaften: der Philosophie der Buttons.


Klaus Märkert: Hab Sonne 
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Klaus Märkert: Hab Sonne
Die autobiografische Geschichte eines DJs
Buch im A5-Format mit 230 Seiten


"Barfuss stand sie hinterm DJ-Pult und fragte nach City.
Ich sah, dass ihre Füße schon ganz dreckig getanzt waren und sagte: "City geht klar."
Am Fenster dauerte länger als sieben Minuten.
"Ahau lei lei lei lei..." schleimte ein Chor aus Vertreterstimmen im Refrain. Geigen verneigten sich artig, und es war ein Geklatsche im Hintergrund und so was wie Kastagnettengeklapper. Ein Hauch von diesem Neckermann Urlaubsflair lag in der Luft, und ich ging dann erst mal pissen."

HAB SONNE ist die (autobiografische) Geschichte eines DJs und einer verrückten Zeit, den Achtzigern.
Eine Welt voller Punks, New Wavern, Gothics, aber auch den
Indie-Intelektuellen, den Prolls und den Hippies.
Eine coole, abgefahrene Sache bis zu jener Freitagnacht im
Mai 1989…


Alfred Pompe: Des Engels Flügel 
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"Des Engels Flügel"
Ein Tatsachenroman von Alfred Pompe
Buch im Paperback mit 332 Seiten


Was bleibt zurück, wenn sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen?. "Des Engels Flügel" erzählt vom Leben zweier Menschen, die durch ihr Schicksal verbunden sind. Was mit einer Einladung beginnt, entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte voller Trauer, Hoffnung, Mut und Verzweiflung, deren längst vergangene Schatten die beiden Protagonisten stets auf ein Neues einzuholen vermögen. Einfühlsam erzählt, gewährt dieser Tatsachenroman ungeschönte und mannigfache Einblicke in die Seelen zweier Liebender, deren Gefühle und Gedanken miterlebt und -gelitten werden. So ist "Des Engels Flügel" mehr als eine rein romantische Erzählung. Es ist die Sezierung zweier menschlicher Seelen - und ein Mahnmal gegen die Gewalt an Kindern.

Pressestimmen:

"Verspricht (...) guten Stoff für regenverhangene Tage"
Dark Spy Magazine; Ausgabe II - 2006

"Durch die Sichtweise der Gedanken/Seelenwelt des Hauptprotagonisten bekommt die Geschichte eine fantastische Komponente, die sich natürlich abwechselt mit der Realität im Hier und Jetzt. Der Wechsel ist positiv zu bewerten, denn dadurch bekommt der Lesefluss immer einen kleinen Schwung."
Marko Tesch (www.schwarzes-leipzig.net)
April 2006



Jennifer Sonntag: Verführung zu einem Blind Date 
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Jennifer Sonntag: Verführung zu einem Blind Date
408 Seiten im A5-Format


Jennifer Sonntag " Verführung zu einem Blind Date"

"Ich bin blind und lade euch ein, die Welt mit meinen Augen zu sehen"

"Denkt man an Selbstmord?" - "Wie funktioniert der Alltag?" - "Findet man überhaupt einen Partner?" … oft gestellte Fragen von verunsicherten "Normalos" an die Autorin dieses Buches: Jennifer Sonntag, die während ihres Studiums das Augenlicht verlor und jetzt als attraktive, selbstbewusste Sozialpädagogin in einer Bildungseinrichtung für Blinde und Sehbehinderte arbeitet.
In diesem Buch stellt sie sich mit ungewöhnlicher Offenheit, klarer Definition und humoriger Attitüde diesen aufeinander prallenden Welten von Blinden und Sehenden. Und es gelingt ihr Brücken zu bauen zwischen den Suchenden beider Seiten, Verständnis zu entwickeln zwischen den Wahrnehmungsmöglichkeiten. Respekt für diese persönliche Stärke, die transparente Sinnlichkeit und dem darin enthaltenen "augenzwinkernden" Dialog im problematischen Sujet.



Thomas Preibisch: Litauische Reise - Preibisch auf Goethes Spuren - Nur andere Richtung 
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Thomas Preibisch: Litauische Reise - Preibisch auf Goethes Spuren - Nur andere Richtung
150 Seiten


Der Dresdner Kartoffeldruckkünstler und Liedermacher Preibisch hatte bei Goethe schon in seiner Schulzeit immer so ein komisches Gefühl. Irgendwas stimmt da nicht mit dem Schluss von FAUST II. Nachdem er von der italienischen Reise des Dichters erfährt, beschleicht ihn plötzlich ein haarsträubender Verdacht! Begünstigt durch ein zufälliges Engagement des Sängers und getrieben von seiner völlig hanebüchenen Idee, wie dieses Rätsel zu lösen sei, macht er sich auf den Weg in die litauische Hafenstadt Klaipèda.
Dort angekommen, geschehen mysteriöse Dinge…


Jessy Mehlfeldt: Harte (Be)Währung 
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Jessy Mehlfeldt: Harte (Be)Währung
Begegnungen, Erfahrungen und ein paar Dollar
Ein spannender Erlebnisbericht über die Erkundung und Entdeckung ferner (und fremder) Welten.
Mit 13 farbigen Fotos der Autorin
246 Seiten


Darf man sein Leben lang träumen? Kann man unter den derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnissen seinen Traum leben? Wo vermischen sich beide Ansätze und wer bestimmt die Regeln? »Harte (Be)Währung« handelt von einem Traum, der
doch keiner ist. Ein Traum, der die Autorin von jeher beeinflusste. Ein Traum, den sie nun nicht mehr träumt, denn er ist Wirklichkeit geworden. Über zehn Jahre verteilt war Jessy Mehlfeldt unterwegs. Sie
reiste im besten Wortsinne in die Fremde - und zu sich selbst. Mit einem Au-pair-Aufenthalt in London fängt es 1994 an. Da entdeckt die Autorin die Reize der Ferne, des Unbekannten, des Alleinseins. Ab diesem Zeitpunkt hat sie der Virus des Reisens befallen.



Thomas Sabottka: Backstage 
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Thomas Sabottka: Backstage
Hardcover im Format 12 x 19 cm mit 340 Seiten
Mit einem Vorwort von Dirk Bernemann


Backstage - Unveröffentlichtes, Best-Off, Outtakes, Tagebucheinträge, Fingerübungen, die "Once In A Lifetime" Tourchronik, Prosastücke und Kurzgeschichten, Skurriles, Melancholisches, Politisches, Süffisantes, Kolumnenartiges... eine Retrospektive aus 20 Jahren schriftstellerischen Schaffens.

"Sabottka ist im Leben. Hat Wurzeln, die er kundtut, hat Triebe, die er literarisch auslebt, hat seine Kunst, hat seine Realität. Die kleinen Aufstände aus dem Nichts, auch die sind sein Ding. Dafür bin ich mit ihm nach hinten gegangen, hinter die Bühne. Ich habe sein Buch gelesen und es war mir eine bunte Freude."
(Dirk Bernemann)


Pressestimmen:

"Thomas Sabottka und seine Texte in die Szene-Ecke zu stellen ist bequem, nahe liegend, aber auch ziemlich kurzsichtig. Denn obwohl der Autor nicht nur Stimmungen und Themen für viele seiner Geschichten, sondern auch einen gehörigen Teil seiner Leserschaft in der schwarzen Szene findet und aus der eigenen Zugehörigkeit keinen Hehl macht, bestechen die Texte doch vor allem durch schriftstellerisches Talent, Vielseitigkeit und echtes Handwerk. Von lyrischer Sozialkritik mit packender Metaphorik über Beziehungsgeschichten am Rande der Depression bis hin zu Tour-Tagebucheinträgen voller Ironie reicht die Bandbreite des Autoren, dem es überdies zumeist gelingt, das drohende Abgleiten in düsteren Szene-Pathos zu verhindern."
(André Domes/Rhein Main Presse)


Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners 
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Michael Schweßinger: Aufzeichnungen eines Tagelöhners - Stories
Taschenbuch mit 114 Seiten


"Ich kann über diese elf Stories nicht viel mehr berichten, als dass es eben elf Stories über einen mir bekannten Typen sind, der meistens irgendwelchen miesen Jobs nachgeht, sich dabei oft recht burschikose Gedanken zur Welt macht und manchmal meinen Namen als Pseudonym benutzt."

Michael Schweßinger


Jessy Mehlfeldt: Wie ich meinen inneren Schweinehund dressierte 
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Jessy Mehlfeldt: Wie ich meinen inneren Schweinehund dressierte - Kleines 1 x 1 für körperliche und geistige Gesundheit.
Zahlreich bebildert, Buch im A5-Format mit 186 Seiten


Der innere Schweinehu---nd ist ein nerviger kleiner Köter. Einer von der Sorte, die so sehr mit Kläffen beschäftigt ist, dass Ihnen dabei die Zeit für Ihre Herzenswünsche abhanden kommt.
Machen Sie Schluss damit! Stellen Sie ihm klärende Fragen! Finden Sie heraus, wie Sie das Biest endlich ordentlich erziehen können! Niemand gelangt auf die grünere Seite, wenn er nur herumsitzt und sehnsüchtig hinüberschielt. Verständlich, oder?
Picken Sie sich aus diesem Buch zu den Themen Bewegung und Entspannung einfach das heraus, was am besten zu Ihnen passt. Und dann gehen Sie eine Runde raus. Auch ein gezähmter Schweinehund braucht nämlich seinen Auslauf.


Jennifer Sonntag (Hrsg.): Hinter Aphrodites Augen 
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Erscheint voraussichtlich am 20.03.2010. Verbindliche Vorbestellungen und unverbindliche Reservierungen sind ab sofort möglich.

Jennifer Sonntag (Hrsg.): Hinter Aphrodites Augen
Buch im A5-Format mit 166 Seiten



Weiblichkeit und Schönheit, beide Attribute wurden in der Antike der Göttin Aphrodite zugeschrieben. Sie war die Gewinnerin des Wettstreits um den goldenen Apfel, welcher "der Schönsten" zustand. Doch durch ihr Äußeres allein gewann sie nicht.
Alle drei Göttinnen, Hera, Athene und Aphrodite, versuchten den Halbgott Paris, der die Wahl treffen sollte, mit wertvollen Geschenken zu bestechen. Aphrodite konnte das Urteil für sich entscheiden. Die Liebe setzte sich gegen die Weltherrschaft und die Weisheit durch.

Was bleibt von diesem Mythos im 21. Jahrhundert?

Täglich wird in unserer multimedialen Gesellschaft die Vorstellung vermittelt: Nur wer jung und schön ist, kann auch erfolgreich sein. Der Wahn nach körperlichem Perfektionismus verlangt nach makellosen Menschenfassaden.

Hier zeichnet sich eines der Probleme ab, mit denen gehandicapte Menschen zu kämpfen haben. Blinde Frauen werden oft in erster Linie als Neutren wahrgenommen. Das Stigma schaltet der Schönheit das Licht aus.

Im vorliegenden Buch wird spürbar, dass blinde Frauen sehr bewusst ihre ganz persönliche Definition von Weiblichkeit und Erotik leben und dass ihre Wahrnehmungsfähigkeit einen sehr sinnlichen Umgang mit dem Schönheitsbegriff ermöglicht. Hier verdient jede von ihnen einen goldenen Apfel.

Claudia Feger/ Jennifer Sonntag